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Unfallserie in Berlin - Mutmaßlicher Täter vorläufig in Psychatrie

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Bei einer Unfallserie in Berlin sprechen Polizei und Staatsanwaltschaft von gezielten Angriffen. Der mutmaßliche Täter ist nun in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht.

In Berlin kam es auf der Stadtautobahn zu einem mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlag. Der Angreifer hatte mit seinem Auto Motorradfahrer attackiert und ein Auto gerammt, mehrere Menschen wurden verletzt. Der Mann kam vorläufig in die Psychiatrie.

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Nach einem mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlag auf der Berliner Stadtautobahn kommt der Tatverdächtige vorläufig in die Psychiatrie. Das habe ein Haftrichter antragsgemäß entschieden, teilte die Staatsanwaltschaft am Mittwochabend mit. Diese Unterbringung erfolge unter anderem wegen versuchten Mordes und gefährlichen Eingriffs in den Staßenverkehr in drei Fällen.

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Polizei und Staatsanwaltschaft gegen von gezielten Angriffen aus

"Die Abläufe lassen sich mit einem zufälligen Unfallgeschehen nicht in Einklang bringen", hieß es bereits im Tagesverlauf in einer gemeinsamen Erklärung von Polizei und Staatsanwaltschaft. Vielmehr handele es sich offenbar um gezielte Angriffe vor allem auf Motorradfahrer.

Die Attacke ereignete sich zwischen Wilmersdorf und der Anschlussstelle Alboinstraße in Tempelhof. Der mutmaßliche Angreifer kam nach einer weiteren Kollision schließlich gegen 19 Uhr am Dienstagabend mit seinem Fahrzeug auf der Autobahn zum Stehen.

In Berlin rammt ein Iraker offenbar absichtlich mehrere Fahrzeuge. Sechs Menschen werden verletzt. Die Polizei sieht Anzeichen für einen islamistisch motivierten Anschlag.

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Polizei gelingt Festnahme

Den Angaben zufolge verließ er seinen Opel und stellte eine alte Munitionskiste auf dem Autodach ab. Es sei der Eindruck entstanden, dass es sich dabei um einen gefährlichen Gegenstand handeln könnte. Auch von "Allahu Akbar!"-Rufen war die Rede.

Polizisten gelang schließlich die Festnahme des 30-Jährigen. Bei der Untersuchung der Kiste durch Spezialisten vom Landeskriminalamt stellte sich der Inhalt als ungefährlich heraus.

Auf der Berliner Stadtautobahn hat ein 30jähriger Autofahrer gestern offenbar absichtlich drei Unfälle verursacht. Sechs Menschen wurden verletzt, drei davon schwer. Die Staatsanwaltschaft geht mittlerweile von einem islamistisch motivierten Anschlag aus.

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Berliner Innensenator bestürzt über den Vorfall

Äußerungen des Beschuldigten bei anschließenden Befragungen legten eine religiös-islamistische Motivation nahe, erklärten Polizei und Staatsanwaltschaft. Anhaltspunkte für die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung fanden sich den Angaben zufolge allerdings zunächst nicht, ebenso wenig wie auf die Mitwirkung weiterer Personen. Der mutmaßliche Täter ist irakischer Staatsangehöriger und in Bagdad geboren.

Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) zeigte sich bestürzt über den Anschlag. Unbeteiligte seien "aus dem Nichts heraus Opfer einer Straftat geworden". Den drei Schwerverletzten wünschte Geisel rasche Genesung. Die Ereignisse zeigten schmerzhaft, "wie verletzlich unsere freie Gesellschaft ist", sagte Geisel.

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