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Statistisches Bundesamt - Anteil junger Menschen niedrig wie nie

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In Deutschland ist der Anteil junger Menschen an der Bevölkerung auf einen neuen Tiefststand gesunken. Nur noch 10,1 Prozent der Personen sind zwischen 15 und 24 Jahre alt.

Ältere Menschen in der Fussgängerzone
Der Anteil junger Menschen in Deutschland ist so gering wie nie.
Quelle: dpa

Der Anteil junger Menschen an der Bevölkerung Deutschlands ist auf einen Tiefststand gesunken. Von den 83,2 Millionen Menschen in Deutschland waren Ende des vergangenen Jahres 8,4 Millionen Menschen zwischen 15 und 24 Jahre alt, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Die sogenannte "Generation Z" hat damit einen Anteil von 10,1 Prozent an der Gesamtbevölkerung.

Seit 2005 immer weniger junge Menschen

Als "Generation Z" werden Menschen bezeichnet, die ab Mitte der 90er Jahre geboren wurden. In den vergangenen Jahren wurde die Gruppe der jungen Menschen immer kleiner. Seit Beginn der Statistik 1950 waren noch nie so wenige Menschen absolut und anteilig in dieser Altersgruppe. Mit Ausnahme von 2015 sanken Zahl und Anteil der 15- bis 24-Jährigen seit 2005 konstant.

2020 sind in Deutschland 972.155 Menschen gestorben, davon 35.415 im Zusammenhang mit Covid-19. Im Vergleich zum Durchschnitt der Vorjahre sind das fast 41.000 Todesfälle mehr.

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Am höchsten war der Anteil der jungen Menschen mit 16,7 Prozent Anfang der 80er Jahre. Allein 1983 lebten 13,1 Millionen Menschen in dieser Altersgruppe in Deutschland - 4,6 Millionen mehr als 2020. Laut den Statistikern lässt sich der hohe Anteil auf die geburtenstarken Jahrgänge zurückführen. Die sogenannten Babyboomer waren zu Beginn der 80er Jahre Jugendliche.

Bremen mit höchstem Anteil

Auf Länderebene gab es in Bremen mit 11,1 Prozent den höchsten Anteil an 15- bis 24-Jährigen. Dahinter folgen Baden-Württemberg mit 10,8 Prozent sowie Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen mit jeweils 10,6 Prozent. Am niedrigsten war der Anteil in Mecklenburg-Vorpommern mit 8,2 Prozent, in Sachsen-Anhalt mit 8,1 Prozent und in Brandenburg mit 7,9 Prozent.

Mit der bevorstehenden Pensionierung der sogenannten Babyboomer in den kommenden Jahren gerät das Rentensystem in Deutschland ins Wanken – Leidtragende sind vor allem Frauen.

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Im EU-Schnitt lag der Anteil höher als in Deutschland. Zum Jahresbeginn 2020 wurde er mit 10,6 Prozent angegeben. Am höchsten war der Anteil dieser Altersgruppe in Zypern und Irland mit jeweils 12,7 Prozent sowie in Dänemark mit 12,5 Prozent. Am niedrigsten war er in Lettland mit 9,1 Prozent, in Tschechien mit neun Prozent und in Bulgarien mit 8,8 Prozent.

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