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Kampf gegen Missbrauch - Kirche will bessere Personalakten einführen

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Die Deutsche Bischofskonferenz hat zur Dokumentation von sexuellem Missbrauch in der Kirche eine Standardisierung der Personalakten beschlossen. Das Gesetz gilt ab 2022.

Als Reaktion auf den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche hat die Deutsche Bischofskonferenz eine verbesserte Personalaktenführung beschlossen.

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Als Reaktion auf den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche hat die Deutsche Bischofskonferenz eine verbesserte Personalaktenführung beschlossen. In der Vergangenheit seien die Akten oft mangelhaft geführt worden, sagte der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Georg Bätzing, am Donnerstag zum Abschluss der Herbstvollversammlung in Fulda.

"Jetzt liegt eine Grundordnung für die Personalaktenführung vor, die Standards im Beamtenrecht, im öffentlichen Raum wirklich gerecht wird", sagte Bätzing. Diese Personalaktenordnung werde zum 1. Januar in jedem Bistum in Kraft treten. "Das Thema Missbrauch lässt uns nicht los", versicherte Bätzing.

Wir können angesichts dieses dunkelsten Kapitels nicht zur Tagesordnung übergehen.
Georg Bätzing, Vorsitzender der Bischofskonferenz

Auch das Verfahren zur Anerkennung des Leids von Opfern sexualisierter Gewalt soll noch einmal überprüft werden, grundsätzlich wollten sie aber am bestehenden System festhalten, so Bätzing.

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Grundsatzpapier zu Jugendarbeit

Außerdem haben die katholischen Bischöfe ein neues Grundsatzpapier zu Themen und Angeboten von kirchlicher Jugendarbeit und Seelsorge beschlossen. Ziel sei es, Jugendlichen vielfältige Räume zu eröffnen, in denen diese ihre Persönlichkeit entwickeln und zugleich Zugänge zu Glauben und kirchlichem Leben finden könnten, sagte Bätzing.

Inhaltlich setzt sich das Papier beispielsweise mit der Digitalisierung auseinander. Seelsorge müsse auf die "digitale Lebensweise" von Jugendlichen eingehen, die oft nicht mehr zwischen off- und online unterschieden. Die katholische Jugendarbeit sei insofern gefragt, neue Kommunikationswege und Techniken "selbstverständlich und authentisch" einzusetzen.

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Klimakrise als drängendste Zukunfsaufgabe

Die Leitlinien fordern auch dazu auf, kirchliche Angebote nicht auf bestimmte Zielgruppen zu reduzieren, sondern alle jungen Menschen anzusprechen, "gleich welcher Religion oder Kultur sie angehören".

Zudem hält das Papier fest, dass die politische und gesellschaftliche Bewältigung der Klimakrise für viele Jugendliche eine der drängendsten Zukunftsaufgaben sei. "Das muss für uns Ansporn sein im Engagement zur Bewahrung der Schöpfung", betonen die Leitlinien mit dem Motto "Wirklichkeit wahrnehmen - Chancen finden - Berufung wählen".

Kardinal Rainer Maria Woelki.

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