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BKA durchsucht Wohnungen in Deutschland

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Nach Anschlag in Wien - BKA durchsucht Wohnungen in Deutschland

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Nach dem Terroranschlag von Wien gibt es Durchsuchungen in Deutschland. Sie dienen laut BKA der Sicherstellung möglicher Beweismittel. Festnahmen soll es nicht gegeben haben.

In mehreren Bundesländern wurden Wohnungen und Geschäftsräume von vier Personen durch das BKA durchsucht. Sie sollen Verbindungen zum Täter des Anschlags in Wien haben.

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Sicherheitskräfte haben am Freitagmorgen in Deutschland mit Durchsuchungen im Zusammenhang mit dem islamistischen Anschlag von Wien begonnen. Es würden Wohnungen und Geschäftsräume von vier Personen in Niedersachsen, Hessen und Schleswig-Holstein durchsucht, teilte das Bundeskriminalamt (BKA) auf Twitter mit. Einer BKA-Sprecherin zufolge lief die Aktion am Freitagmorgen noch.

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Die Durchsuchungen finden laut BKA-Angaben in Osnabrück, Kassel und im Kreis Pinneberg bei Hamburg statt. Die Durchsuchungsbeschlüsse seien am Donnerstag beim Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs erwirkt worden. Zuvor habe die österreichische Justiz entsprechende Erkenntnisse an deutsche Behörden übermittelt, hieß es. Alle vier seien nicht tatverdächtig. Die Durchsuchungen dienten lediglich der Sicherstellung möglicher Beweismittel. Festnahmen habe es keine gegeben.

Nach dem Anschlag in Wien sprechen wir live mit unserer Reporterin Britta Hilpert und analysieren die Hintergründe mit der österreichischen Politikwissenschaftlerin Petra Ramsauer.

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Razzia: Alle vier Personen in Islamistenszene

Wie schon der Attentäter werden auch die vier Männer aus Deutschland, die zwischen 19 und 25 Jahre alt sind, der Islamistenszene zugerechnet. Ein Mann aus Kassel und einer der zwei Osnabrücker seien vom 16. bis 20 Juli in Wien gewesen. Dort hätten sie sich mehrmals mit dem späteren Attentäter getroffen. Einer der beiden sei sogar bei ihm untergebracht gewesen, hieß es aus Sicherheitskreisen.

Außerdem habe es Kontakt über einen Messenger-Dienst gegeben. Auch der dritte Mann soll laut Bundesanwaltschaft und BKA über das Internet Kontakt zu dem Attentäter gehabt haben. Der Vierte hatte demnach keine direkte Verbindung, soll aber mit Kontaktpersonen des Mannes ebenfalls über das Internet kommuniziert haben.

Der Mann aus Schleswig-Holstein ist nach Informationen des "Spiegel" einschlägig aktenkundig und soll mit seiner Familie früher in Wien gelebt haben. Wegen eines fehlgeschlagenen Ausreiseversuchs nach Syrien mit anderen Islamisten sei er vor zwei Jahren vom Hamburger Landgericht zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden.

Nach der Terrorattacke in Wien bleiben Trauer und Schock – aber auch viele Fragen. Die österreichische Regierung ist in Erklärungsnot.

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Ermittlungen nach islamistischem Anschlag in Wien

In Wien hatte am Montagabend ein 20-Jähriger auf Barbesucher und Restaurantangestellte geschossen und dabei vier Menschen getötet, darunter eine Deutsche. Der Angreifer hat mehr als 20 Menschen zum Teil schwer verletzt, bevor er von Polizisten erschossen wurde. Der 20-jährige Attentäter war nach Überzeugung der Ermittler Teil eines radikal-islamistischen Netzwerks, das über Österreich hinausreicht.

Österreichs Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) hatte am Donnerstag in Wien gesagt - ohne Einzelheiten zu nennen - dass neben zwei Festnahmen in der Schweiz noch weitere Maßnahmen in einem anderen Land laufen würden.

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