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Wahre Verbrechen - Sechsfacher Mord im Edel-Bordell

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Ein Fall in Frankfurt wird eine große Herausforderung: Als Kriminalbiologe wird Harald Schneider bei den Morden an sechs Menschen gebraucht.

Sehen Sie hier die Kurz-Doku über dieses wahre Verbrechen.

Beitragslänge:
10 min
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Der Kettenhofweg im Frankfurter Westend. Eine ruhige Wohngegend mit prächtigen Altbauten, mittendrin ein Edel-Bordell. In der Wohngegend leben vor allem gut situierte Frankfurter: Bänker, Ärzte, Prominenz.

1994 werden in dem Bordell sechs Menschen getötet. Im Keller des Hauses, dem Saunabereich, liegt der Betreiber des Bordells, der 55-jährige Gabor B.. Nur ein paar Meter von ihm entfernt wird seine Ehefrau Ingrid gefunden - beide brutal ermordet. In den Etagen darüber werden beinahe in jedem Zimmer weitere Leichen entdeckt. Vier Frauen, sie alle wurden offensichtlich erwürgt. Keine der Frauen ist älter als 30, die jüngste gerade mal 21 Jahre alt.

Bild aus der Polizeiakte zeigt eine männliche Leiche in einer Sauna - die Leiche wurde im Bild technisch verfremdet.
Die Leiche von Gabor B., dem Betreiber des Bordells, liegt im Keller in der Sauna.

Ein Fall, der Harald Schneider vor eine seiner größten Herausforderungen stellt. Seit drei Jahrzehnten jagt der gefragte Spezialist Schwerverbrecher in ganz Deutschland. Harald Schneider arbeitet beim Hessischen Landeskriminalamt. Er kann Spuren an Tatorten sichtbar machen, an die zuvor niemand gedacht hat.

Wegen des Verdachts des Menschenhandels wurde das Bordell bereits vor den Morden von Ermittlern überwacht. Sie wollten wissen, mit wem der Betreiber Gabor B. Kontakt hat. Akribisch protokollieren die Polizisten deshalb zum Beispiel auch, welche Autos im Kettenhofweg rund um das Bordell abgestellt werden.

Bringt ein abgestelltes Auto den Ermittlungserfolg?

Dabei stellen die Beamten ein auffälliges Fahrzeug fest: das Auto von Eugen B., ein älterer Kleinwagen mit Allgäuer Kennzeichen. Eugen ist mit einer der Prostiuierten, die hier arbeitet, verheiratet. Sie ist nicht unter den Toten und beide sind seit den Morden verschwunden.

Bild aus der Polizeiakte zeigt Fön mit abgeschnittenem Stromkabel aus dem Tathaus. An dem roten Gerät sind Reste von schwarzem Fingerabdruckpulver zu erkennen.
Die Stromkabel, die im Kofferraum des Autos des Verdächtigen gefunden werden, passen eindeutig zu den Gegenständen aus dem Bordell. Doch reicht das aus, den Mann auch zu überführen?

Die Polizei spürt das Pärchen kurz darauf im Allgäu auf und nimmt es fest. Im Kofferraum finden sie unter anderem abgeschnittene Stromkabel, die, wie sich später herausstellt, zu den Elektrogeräten im Bordell gehören. Mit ihnen wurden die Prostituierten und das Betreiber-Ehepaar erwürgt.

Doch Eugen B. bestreitet den Mord. Er sagt aus, dass er die Sachen im Auftrag eines Freundes, eines gewissen Alexanders, beseitigen sollte und der sei auch der Mörder. Sagt der Mann die Wahrheit? Oder wird es dem DNA-Experten Schneider gelingen Spuren zu finden, die Eugen B. doch als Mörder überführen?

Die Auflösung des Kriminalfalls sehen Sie oben in der Kurz-Dokumentation.

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