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Forscher der Universität Oxford - Astrazeneca-Vakzin wirkt auch gegen Mutante

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Nach Angaben von Forschern der Universität Oxford soll der Astrazeneca-Impfstoff auch gegen die britische Coronavirus-Variante B.1.1.7 wirksam sein. Sie ist besonders ansteckend.

Die Lage sei noch lange nicht unter Kontrolle – das Coronavirus gefährlicher geworden, warnt RKI-Chef Wieler. Grund sei auch die britische Corona-Mutante.

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Der Astrazeneca-Impfstoff ist Wissenschaftlern zufolge auch gegen die zuerst in Großbritannien entdeckte Coronavirus-Variante B.1.1.7 wirksam. Das teilte die Universität Oxford mit, die das Vakzin entwickelt hatte. Der Schutz vor einer symptomatischen Infektion sei laut einer als Preprint veröffentlichten Studie ähnlich hoch wie bei der bislang vorherrschenden Virusvariante, hieß es in der Mitteilung am Freitag.

Trotzdem wollen sich die Forscher auf eine durch neue Mutationen womöglich notwendige Anpassung ihres Impfstoffs vorbereiten. Man werde "weiterhin die Entstehung neuer Varianten beobachten", so Impfstoffexpertin Sarah Gilbert. Die zuständige britische Aufsichtsbehörde sagte unter Verweis auf Daten von Astrazeneca, dass der Impfstoff auch bei älteren Menschen wirke und es keine Hinweise auf mangelnde Wirksamkeit gebe.

Die Coronavirus-Mutation aus Südafrika breitet sich in Tirol in Österreich aus. Virologen warnen, den Lockdown zu lockern. Die österreichische Regierung plant, trotz hoher Infektionszahlen ab Montag wieder Geschäfte, Museen und Schulen öffnen.

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Studie: Geimpfte auch nur kürzer ansteckend

Die Ergebnisse zeigen demnach auch, dass Infizierte, die zuvor mit dem Präparat geimpft wurden, für einen kürzeren Zeitraum ansteckend sind als Nicht-Geimpfte. Das, so die Forscher, könne zu einer Reduzierung der Übertragungsrate führen. Die Variante B.1.1.7 ist nach Ansicht von Experten leichter übertragbar als die bislang vorherrschende. Sie breitete sich seit vergangenem Herbst vor allem im Süden und Osten Englands rasch aus.

In Deutschland liegt der Anteil der Variante laut Angaben des Robert Koch-Instituts von Freitag ersten Analysen zufolge bislang bei knapp sechs Prozent. In Großbritannien wurden bereits mehr als zehn Millionen Menschen gegen das Coronavirus geimpft. Bis Mai will die Regierung in London allen über 50-Jährigen in dem Land ein Impfangebot machen.

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