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Fastenmonat mit Corona-Auflagen - Muslime beginnen Ramadan

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Für Muslime weltweit beginnt heute der Fastenmonat Ramadan. Wegen der Corona-Pandemie müssen sich viele Menschen bei den Feierlichkeiten zurückhalten - allerdings nicht überall.

Zwei Milliarden Muslime weltweit begehen zum zweiten Mal den Fastenmonat Ramadan im Zeichen der Pandemie. Gemeinsames Fastenbrechen und Beten müssen somit Corona gerecht bleiben.

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Für Muslime auf der ganzen Welt hat der Fastenmonat Ramadan begonnen - wegen der Corona-Pandemie das zweite Jahr in Folge mit Einschränkungen. Doch es gibt auch Länder, die keine Auflagen erlassen haben, wie zum Beispiel Pakistan.

Die meisten arabischen Staaten und auch viele Islamverbände in Deutschland riefen den Dienstag als ersten Fastentag aus. Der islamische Kalender richtet sich nach dem Mond. Der Beginn des Ramadan kann deswegen variieren, in manchen Ländern fängt er erst am Mittwoch an.

Corona und Ramadan

Gläubige Muslime verzichten einen Monat lang von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang auf Essen, Trinken, Rauchen und Sex. Weltweit bekennen sich etwa 1,9 Milliarden Menschen zum muslimischen Glauben.

Abends kommen die Menschen für gewöhnlich zum Fastenbrechen (Iftar) und Beten zusammen. Dabei dürfte die Gefahr der Corona-Ausbreitung besonders groß sein. Saudi-Arabien will deshalb das Fastenbrechen sowie das Frühstück vor dem Morgengrauen (Suhur) in Moscheen verbieten.

Nach vier Wochen Fastenzeit erwartet Muslime eigentlich eine Zeit des gemeinsamen Feierns. Doch auch in Deutschland lag im Jahr 2020 darüber der Schatten der Corona-Einschränkungen.

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Ausgangssperren zu Ramadan

In Saudi-Arabien - mit den beiden heiligsten Stätten des Islam Mekka und Medina - und den Vereinigten Arabischen Emiraten dürfen Gläubige zudem höchstens 30 Minuten in der Moschee beten. In Ägypten brauchen sie dabei außerdem ihren eigenen Gebetsteppich.

In Ländern wie dem Iran, Tunesien und Marokko gelten nächtliche Ausgangssperren. Angesichts eines Rekordhochs der Fallzahlen dürfen in der Türkei Cafés und Restaurants nur einen Lieferservice anbieten. Treffen in großen Gruppen sind verboten.

Keine Corona-Auflagen in Pakistan

In Indonesien, wo weltweit die meisten Muslime leben, dürfen die Menschen wie bereits im vergangenen Jahr zu den Feierlichkeiten nicht in ihre Heimatstädte zurückzukehren. In Bangladesch ist es Moscheen verboten, Essen zum Fastenbrechen anzubieten.

Heute beginnt für Millionen Muslime der Fastenmonat Ramadan. Sie sollen von der Morgendämmerung bis Sonnenuntergang auf Essen, Trinken, Rauchen und Sex verzichten.

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Doch es gibt auch Länder, die keine Auflagen erlassen haben: Pakistan etwa, obwohl die Zahl der Neuinfektionen dort massiv angestiegen ist, Krankenhäuser überlastet und Beatmungsgeräte knapp sind. Auch in Afghanistan wurden keine Einschränkungen angekündigt.

Maßnahmen weniger streng als 2020

Insgesamt sind die Corona-Auflagen aber weniger streng als im vergangenen Jahr, wo Moscheen auch während des Ramadan meist komplett schließen mussten.

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