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Reiseverkehr in Corona-Krise - Passagierzahlen der Bahn brechen ein

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In der Corona-Krise sollen die Deutschen zu Hause bleiben. Die Zahl der Bahn-Reisenden ist um fast 90 Prozent eingebrochen. Das Angebot soll aber nicht weiter reduziert werden.

Hauptbahnhof Berlin
Verlassen wie derzeit viele Bahnhöfe in Deutschland: der Berliner Hauptbahnhof Ende März.

Aufgrund der Corona-Krise sind auch bei der Bahn die Fahrgastzahlen in den vergangenen Wochen eingebrochen: Das Reiseuafkommen im Fernverkehr liege aktuell bei 10 bis 15 Prozent des sonst üblichen Niveaus, sagte Konzernchef Richard Lutz am Montag auf einer Telefonkonferenz für Journalisten. Im Regionalverkehr seien es 15 Prozent.

Damit liegt die Nachfrage deutlich unter dem Angebot. Derzeit seien rund drei Viertel der üblicherweise fahrenden Züge im Einsatz, sagte Lutz. "Eine weitere Reduzierung ist nicht angedacht." Gewerkschaften hatten in den vergangenen Tagen immer wieder gefordert, das Zugangebot weiter runterzufahren, um Beschäftigte zu schützen.

Bahnchef lobt verantwortungsvolles Handeln der Reisenden

Mit Blick auf den Reiseverkehr zu Ostern stellte Lutz auf Kundenseite keine erhöhte Nachfrage fest. Der Bahnchef lobte das Verhalten der Reisenden:

Unsere Kundinnen und Kunden gehen ausdrücklich verantwortungsvoll mit der aktuellen Situation um.
Richard Lutz, Konzernchef der Deutschen Bahn

"Wir sehen in den Buchungszahlen überhaupt kein erhöhtes Volumen, keine erhöhte Nachfrage." Auch nach den Ansprachen der Kanzlerin habe anscheinend jeder begriffen, "dass diese aktuelle Zeit wirklich erfordert, dass wir diese Abstands- und Kontaktregeln einhalten".

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