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Biontech Studie - Corona-Vakzin schützt wohl auch vor Mutante

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Mit der Verlängerung des Shutdown und durch Impfen gegen Corona wollen Bund und Länder die Ausbreitung ansteckender Virusmutante verhindern. Eine neue Studie macht Hoffnung.

Impfstoff von Biontech / Pfizer am 19.01.2011 in Darmstadt
Der Biontech-Impfstoff scheint vor den Virusvarianten zu schützen.
Quelle: dpa

Der Covid-19-Impfstoff von BioNTech und Pfizer scheint einer Studie zufolge auch gegen die ansteckendere in Großbritannien entdeckte Variante B.1.1.7 und andere Mutanten wirksam zu sein. Für die Untersuchung haben Forscher der Unternehmen Blutproben von 16 geimpften Teilnehmern aus früheren klinischen Studien einem synthetischen Virus ausgesetzt.

Dieses Test-Virus war so konstruiert, dass es die gleichen zehn charakteristischen Mutationen aufwies, durch die unter anderem die Mutante B.1.1.7 gekennzeichnet ist. Die Antikörper im Blut der Probanden, die den Impfstoff erhalten hatten, neutralisierten dieses Pseudovirus genauso wirksam wie die Coronavirus-Version, für die das Produkt ursprünglich entwickelt wurde.

Untersuchung von Corona-Proben. Archivbild

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Das mache es nun sehr wahrscheinlich, dass der Impfstoff auch vor einer Erkrankung mit dieser Coronavirus-Variante schütze, heißt es in der am Mittwoch veröffentlichten Studie.

Pfizer und Biontech hatten bereits Anfang Januar erste Ergebnisse veröffentlicht, die zeigten, dass der Impfstoff vermutlich vor einer sogenannten Schlüsselmutation schützt, die in den ansteckenderen Virusvarianten aus Großbritannien und aus Südafrika nachgewiesen wurde.

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Bereits im Dezember hatte Biontech-Chef Ugur Sahin gesagt, aus wissenschaftlicher Sicht sei es sehr wahrscheinlich, dass der Impfstoff gegen die neue Variante schütze. Biontech hatte damals angekündigt, in Kürze eine detailliertere Analyse der wahrscheinlichen Wirkung seines Impfstoffs auch auf die südafrikanische Variante zu veröffentlichen.

Überprüfung der Studienergebnisse steht noch aus

Die neue, zweite Studie von Biontech und Pfizer über die Schutzwirkung ihres Impfstoffs gegen Virusvarianten wurde laut einer Pressemittellung der Unternehmen zur unabhängigen Überprüfung durch Forscherkollegen freigegeben: Durch Veröffentlichung auf einem Wissenschaftsportal und Einreichung bei einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift. Die Impfstoffhersteller erklärten darüber hinaus, ihre Wirksamkeitsstudien fortzusetzen.

Nach Einschätzung von Wissenschaftlern sind die neuen Varianten ansteckender; es wird jedoch angenommen, dass sie nicht zu einem schwereren Krankheitsverlauf führen. Auch andere Impfstoffhersteller wie AstraZeneca, Moderna und CureVac untersuchen, ob ihre Mittel vor den sich schnell ausbreitenden Coronavirus-Varianten schützen.

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