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Neue Corona-Risikogebiete - Teil-Reisewarnung für Bulgarien und Rumänien

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Für immer mehr EU-Regionen wird die Reisewarnung wegen der Corona-Pandemie reaktiviert. Jetzt trifft es eine bei deutschen Urlaubern sehr beliebte Partymeile am Schwarzen Meer.

Strand in der Nähe von Ezerets in Bulgarien, Anfang Juli 2020
Insgesamt zehn Regionen in Bulgarien und Rumänien wurden gleichzeitig vom Robert-Koch-Institut als Risikogebiete ausgewiesen.
Quelle: epa

Wegen eines deutlichen Anstiegs von Corona-Infektionen in Bulgarien und Rumänien warnt die Bundesregierung nun vor touristischen Reisen in mehrere Regionen der beiden EU-Länder. Dazu zählt die bulgarische Touristenhochburg Warna mit dem auch bei Urlaubern beliebten Urlaubsort Goldstrand.

Zehn Regionen auch Risikogebiete

Daneben sind Blagoewgrad und Dobritsch betroffen, in Rumänien die Kreise Arges, Bihor, Buzau, Neamt, Ialomita, Mehedinti und Timis. Die rumänischen Urlaubsregionen in Siebenbürgen und am Schwarzen Meer sind nicht betroffen.

Die insgesamt zehn Regionen in Bulgarien und Rumänien wurden gleichzeitig vom Robert-Koch-Institut als Risikogebiete ausgewiesen. Urlauber, die aus solchen Gebieten zurückkehren, müssen sich seit Samstag auf Corona testen lassen.

Goldstrand bei Deutschen beliebt

Die Deutschen sind neben den Russen und Briten die wichtigste Touristengruppe für Bulgarien. Goldstrand gilt als längste Partymeile Bulgariens und eifert seit vielen Jahren dem Ballermann auf Mallorca nach. Es sind sogar einige Bars wie "Bierkönig" und "Ballermann 6" nach Vorbildern an der Playa de Palma benannt.

Berichte über mangelnde Corona-Schutzmaßnahmen in dem Urlaubsort hat die bulgarische Tourismusbranche stets zurückgewiesen. Bulgarien und Rumänien sind bereits das vierte und fünfte Land der Europäischen Union, für das wieder ganz oder teilweise vor Urlaubsreisen gewarnt wird.

Daneben gibt es Reisewarnungen für Luxemburg, die belgische Provinz Antwerpen und drei Regionen in Spanien: Aragon, Navarra und Katalonien mit der Touristenmetropole Barcelona und den Stränden der Costa Brava.

Erneut gibt es eine Reisewarnung für Spanienurlauber. In Barcelona fürchten die Menschen, dass der zweite Lock-Down einen wirtschaftlichen Totalschaden verursacht.

Beitragslänge:
2 min
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Kostenlose Stornierungen möglich

Eine Reisewarnung ist kein Verbot, soll aber eine erhebliche abschreckende Wirkung haben. Allerdings hat sie auch eine positive Seite für Verbraucher: Sie ermöglicht es Reisenden, Buchungen kostenlos zu stornieren. Die einzigen Regionen, für die die Reisewarnung bisher aufgehoben wurde, sind Teile der Türkei.

Derzeit besteht für mehr als 160 Länder eine Reisewarnung, aber nur etwa 130 davon sind als Risikogebiet eingestuft. Für Thailand gilt zum Beispiel eine Reisewarnung, weil dort noch eine Einreisesperre für Touristen gilt, es ist wegen geringer Infektionszahlen aber kein Risikogebiet mehr.

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