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Nach EMA-Empfehlung - EU lässt Astrazeneca-Impfstoff zu

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Mit Astrazeneca darf nun der dritte Impfstoff in der EU verabreicht werden: Die EU-Kommission hat die Zulassung erteilt und folgte damit der Empfehlung der Arzneimittelbehörde EMA.

Die EU hat grünes Licht für den Astrazeneca-Impfstoff gegeben. Die Lieferprobleme des Herstellers sind allerdings noch nicht gelöst. Die EU hofft, einen Teil der Lieferkürzung rückgängig zu machen.

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Im Kampf gegen das Corona-Virus hat die EU nun eine weitere Waffe. Die EU-Kommission hat den Corona-Impfstoff des britisch-schwedischen Herstellers Astrazeneca zugelassen.

Das teilte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Freitagabend per Twitter mit. Zuvor hatte die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) die bedingte Marktzulassung des Mittels für alle ab 18 Jahren empfohlen.

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Damit hätte die EU den dritten Impfstoff gegen Covid-19 - und das ungefähr ein Jahr nach Ausbruch der Corona-Krise in Europa. Bislang waren in der EU nur die Vakzine von Biontech/Pfizer und Moderna zugelassen.

Mit der Veröffentlichung des Vertrages mit Astrazeneca habe die EU versucht, „aus der Defensive“ zu kommen, so Korrespondentin Anne Gellinek. Die beschlossenen Exportkontrollen seien allerdings ein „zweischneidiges Schwert“. Das werde „kein leichter …

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EMA empfiehlt Impfstoff auch für ältere Menschen

Diese Woche waren Sorgen aufgekommen, dass nicht genug Daten vorlägen, um zu belegen, dass der Impfstoff bei älteren Menschen wirksam ist. Trotz der geäußerten Bedenken empfehlen die EMA-Experten die Zulassung für Menschen aller Altersstufen ab 18 Jahren. Auch wenn nur es nur vergleichsweise wenige Testpersonen über 55 Jahre gegeben habe, sei dies zu vertreten.

In Deutschland kommt der Impfstoff bei Älteren aber wohl vorerst nicht zum Einsatz. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfahl im Gegensatz zur EMA-Entscheidung die Anwendung nur für Menschen im Alter von 18 bis 64 Jahre. Laut Stiko liegen für die Beurteilung der Impfeffektivität bei älteren Menschen bisher keine ausreichenden Daten vor.

Heute hat die EMA den Astrazeneca-Impfstoff für die EU zugelassen. Wie er wirkt und was ihn von den anderen Impfstoffen unterscheidet.

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Die EMA begründet ihre Entscheidung mit den guten Test-Resultaten bei den übrigen Altersgruppen sowie Erfahrungswerten mit anderen Impfstoffen. Der Hersteller hatte zuvor Berichte als falsch zurück gewiesen, dass der Impfstoff bei über 65-Jährigen nur zu acht Prozent wirksam sei.

Astrazeneca erhebt weiter wissenschaftliche Daten

Die Daten zu diesem Wirkstoff seien gründlich geprüft worden, sagte EMA-Chefin Emer Cooke, "die wissenschaftliche Basis unserer Arbeit unterstreicht unsere feste Verpflichtung die Gesundheit von EU-Bürgern sicher zu stellen." Auch nach der Empfehlung und einer bedingten Marktzulassen würden die Experten weiterhin Daten zu Sicherheit und Wirksamkeit überwachen.

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Die Impfstoff-Suche hat den wohl größten Wettlauf ausgelöst, den die Wissenschaft je gesehen hat. Die ersten Vakzine sind bereits zugelassen, welche kommen noch dazu?

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Bei einer bedingten Zulassung ist der Hersteller verpflichtet, auch danach noch Daten etwa zur Langzeitwirkung an die EMA zu übermitteln. Auch Angaben zu möglichen Nebenwirkungen werden weiterhin geprüft.

EU-Kommission streitet mit Astrazeneca über Lieferengpässe

Die große Frage ist jedoch: Wann wird der Impfstoff geliefert? Astrazeneca streitet mit der EU-Kommission über eine angekündigte Kürzung seiner zugesagten Impfstoff-Lieferung. Statt 80 Millionen würden im ersten Quartal 31 Millionen Dosen an die EU zugestellt, was an einem geringeren Ertrag beim Herstellungsprozess liege, erklärte der Konzern vergangene Woche.

Die EU-Kommission zeigte sich verärgert und warf Astrazeneca vor, sich nicht an Zusagen zu halten. Die Engpässe bei Astrazeneca kommen zu einer Zeit, in der sich auch die Lieferung von Vakzinen von Pfizer und Biontech verlangsamt hat. Grund sind Umbauten in einem Produktionswerk in Belgien.

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