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Nach Stiko-Empfehlung - Ärzte "bereit" für Impfungen von Jugendlichen

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Die Praxen "stehen bereit" für impfwillige Jugendliche, sagt der Hausärzteverband. Dass es vor der Entscheidung der Stiko Druck auf das Gremium gab, kritisieren viele.

Archiv, 09.06.2021, Berlin: Ein Arzt impft ein Kind mit dem Impfstoff Biontech. Man sieht die Spritze in dem Arm des Mädchens und die Hände des Arztes.
Zukünftig sollen auch Kinder und Jugendliche eine Corona Impfung bekommen können: Die Stiko spricht nun auch eine Impfempfehlung für alle 12-17 Jährigen aus.
Quelle: dpa

Nach dem Votum der Ständigen Impfkommission (Stiko) zu Corona-Impfungen für alle Kinder und Jugendlichen ab zwölf Jahren sehen sich die Arztpraxen für eine mögliche stärkere Nachfrage gewappnet. Der Vorsitzende des Hausärzteverbands, Ulrich Weigeldt, sagte den Funke-Medien: "Für impfwillige Jugendliche stehen auch bei steigender Nachfrage die Kinder- und Hausarztpraxen bereit."

Hausärzte kritisieren Druck auf Stiko

Weigeldt kritisierte, die Politik habe Druck auf die Stiko ausgeübt. "Wir haben immer betont, dass die Wissenschaft entscheidet, wann ausreichende Erkenntnisse vorliegen, um Jugendlichen ein Impfangebot zu machen. Dazu hätte es keines Drängens von Politikseite aus bedurft."

Die Stiko hatte am Montag eine Impfempfehlung für alle Kinder ab zwölf Jahren ausgesprochen. Nach sorgfältiger Bewertung neuer Daten komme man nun zu der Einschätzung, "dass nach gegenwärtigem Wissensstand die Vorteile der Impfung gegenüber dem Risiko von sehr seltenen Impfnebenwirkungen überwiegen".

Lange ließ diese Entscheidung auf sich warten: Die Ständige Impfkommission empfiehlt nun eine Corona-Impfung für Jugendliche ab 12 Jahren.

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Davor hatte sie Impfungen für diese Altersgruppe nur bei höherem Risiko für schwere Corona-Verläufe etwa wegen Diabetes empfohlen. Die Impfungen von Jugendlichen waren aber auch schon nach ärztlicher Aufklärung als individuelle Entscheidung von Kindern und Eltern möglich.

15 Prozent der Jugendlichen vollständig geimpft

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern hatten bereits Anfang August breitere Impfangebote für Kinder vereinbart - etwa in regionalen Impfzentren. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) sind 24,3 Prozent der 12- bis 17-Jährigen mindestens einmal gegen Corona geimpft und 15,1 Prozent vollständig.

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