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Hohe Booster-Nachfrage im Januar - Hausärzte erwarten "Ansturm" von Impfwilligen

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Wegen der hohen Nachfrage nach Auffrischungsimpfungen erwarten Hausärzte im Januar einen großen Andrang in den Praxen - und hoffen, dass der Impfstoff zuverlässig geliefert wird.

Baden-Württemberg, Pforzheim: Eine Fachärztin für Allgemeinmedizin impft in ihrer Praxis eine Patientin gegen das Coronavirus. Dabei wird der Impfstoff von Biontech/Pfizer genutzt. (Archivbild)
Auch bei den Booster-Impfungen gegen das Coronavirus kommt den Hausarztpraxen eine wichtige Rolle zu.
Quelle: dpa

Hausärztevertreter erwarten nach dem Jahreswechsel einen großen Andrang von Impfwilligen. Es werde im Januar wegen der Nachfrage nach Boosterimpfungen einen "Ansturm" auf die Praxen geben, sagte der Chef des Hausärzteverbands der Region Nordrhein, Oliver Funken, der "Rheinischen Post".

Verbandschef für schnelle Booster-Empfehlung bei Jugendlichen

Die Hausärzte wollten "schnellstmöglich" alle Interessierten mit einer dritten Impfdosis versorgen, fügte er hinzu. Dafür müsse der Impfstoff aber auch zuverlässig an die Praxen ausgeliefert werden.

Funken äußerte zugleich die Hoffnung, dass die Ständige Impfkommission (Stiko) bald Boosterimpfungen auch für Jugendliche empfehlen werde.

Die Empfehlung wird sicher bald kommen. Die Jugendlichen scharren schon mit den Hufen
Oliver Funken, Chef des Hausärzteverbands Nordrhein

"Die Jugendlichen wollen 2022 ihre Freiheiten zurück, sowohl in der Schule als auch in der Freizeit", sagt Funken. Die Stiko hatte erst vor wenigen Tagen ihre Empfehlung für Auffrischungsimpfungen für Erwachsene dahingehend geändert, dass diese bereits nach drei Monaten nach Abschluss der Grundimmunisierung erfolgen sollten. Zuvor waren es sechs Monate.

Die Booster-Impfungen werden früher empfohlen, auch an den Feiertagen wird geimpft: Das Impftempo steigt deutlich an.

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Über 35.000 Impfungen am 1. Weihnachtstag

Die deutsche Corona-Impfkampagne lief derweil auch über die Feiertage weiter. Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums wurden am Samstag bundesweit weitere rund 35.000 Impfdosen verabreicht, etwa 30.000 davon entfielen den Angaben zufolge auf Boosterimpfungen.

Rund 61,4 Millionen Menschen oder knapp 74 Prozent der Bevölkerung waren demnach inzwischen mindestens einmal geimpft, bei rund 59 Millionen oder knapp 71 Prozent war laut Ministerium die doppelte Grundimmunisierung abgeschlossen. Rund 30 Millionen Menschen oder etwa 36 Prozent wurden demnach inzwischen zusätzlich geboostert.

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18.01.2022
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