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Corona-Pandemie - Bundeswehr schickt Hilfe nach Portugal

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Die Bundeswehr hat angekündigt, Personal und Material nach Portugal zu schicken, um das Land in der Corona-Pandemie zu unterstützen. Die Regierung hatte ein Hilfeersuchen gestellt.

Mitarbeiter des Gesundheitswesens in Schutzanzügen gehen an einem Krankenwagen im neuen Triagezentrum für Corona-Patienten im Krankenhaus Santa Maria am 29.01.2021 in Lissabon.
Bundeswehr schickt Hilfsflüge nach Portugal
Quelle: dpa

Die Bundeswehr schickt Unterstützung in das schwer von der Coronavirus-Pandemie getroffene Portugal. "Wir werden mit medizinischem Personal und Material helfen", sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Berlin am Sonntag. Details würden voraussichtlich Anfang der kommenden Woche bekanntgegeben.

Team soll wohl zunächst drei Wochen bleiben

Der "Spiegel" hatte zuvor berichtet, ein Team mit 27 Ärzten und Sanitätern solle umgehend mit einem Militärflugzeug nach Portugal geflogen werden und dort zunächst drei Wochen bleiben. Zudem sollten stationäre und mobile Beatmungsgeräte sowie Feldkrankenbetten in das Land geschickt werden.

Nach "Spiegel"-Informationen wurde den Bundeswehrexperten vor Ort ein katastrophales Bild geschildert. Das Gesundheitssystem sei vollkommen überfordert, ein Großteil des Pflegepersonals in den Krankenhäusern sei selbst mit Corona infiziert. Das Ausfliegen von Patienten sei zunächst nicht geplant. Österreich teilte unterdessen am Sonntag mit, dass schwer kranke Corona-Patienten aus Portugal in das Alpenland ausgeflogen würden.

Die Corona-Zahlen in Portugal sind zu hoch, die Lage ist katastrophal. Deswegen hat die Regierung dort jetzt erneut die Maßnahmen verschärft – Reisebeschränkungen inklusive.

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Portugal führt wieder Grenzkontrollen ein

Seit Sonntag ist in dem auch bei Deutschen beliebten Urlaubsland die Ein- und Ausreise ohne triftigen Grund untersagt. An der Grenze zum Nachbarn Spanien wurden - wie bereits im Frühjahr 2020 - wieder Kontrollen eingeführt. An Häfen und Flughäfen wurden zudem nach dem Regierungsdekret die Kontrollen verschärft. Ausnahmen gelten unter anderem für Menschen, die zur Arbeit fahren, an ihren Hauptwohnsitz zurückkehren oder beruflich unterwegs sind, für den Warentransport sowie für medizinische Notfälle oder humanitäre Hilfe.

Die Bundesregierung hatte Portugal bereits zuvor zum Hochrisikogebiet erklärt und verhängte am Freitag für das Land eine Einreisesperre, die zunächst bis zum 17. Februar gilt. Die Corona-Lage in Portugal ist nach Worten von Ministerpräsident António Costa "sehr schlimm". Am Samstag wurden in dem Land mit 10,3 Millionen Einwohnern 12.435 Neuinfektionen und 293 weitere Corona-Tote registriert. Gemessen an der Bevölkerungszahl gehören diese Werte nach Berechnungen von internationalen Organisationen zu den höchsten Werten weltweit. Auf Deutschland hochgerechnet wären das rund 130.000 Infektionen und mehr als 2.300 Tote binnen 24 Stunden.

Zu sehen ist ein Corona-Virus mit den erkennbaren Spike-Proteinen.

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