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Neue Hochinzidenzgebiete : Was jetzt auf Reisen gilt

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Spanien und die Niederlande gelten als Hochinzidenzgebiete, einige französische Regionen sind nun einfache Risikogebiete. Was jetzt auf Reisen gilt - der Überblick.

Noch müssen Urlauber, die mit dem Auto oder der Bahn nach Deutschland zurückkehren, keinen Corona-Test machen oder vorlegen. Das könnte sich nun ändern.

Beitragslänge:
2 min
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Welche Gebietskategorien mit erhöhtem Corona-Risiko gibt es?

  • Die Reiseverordnung der Bundesregierung unterscheidet zwischen drei Kategorien:
  • "normale" Risikogebiete
  • Hochinzidenzgebiete 
  • Virusvariantengebiete (Regionen, in denen eine neue Mutante verbreitet auftritt)

Wie ist die Lage in europäischen Urlaubsländern?

Großbritannien gilt aktuell als Hochinzidenzgebiet, aber nicht mehr als Virusvariantengebiet; die dort zirkulierende Delta-Variante hat sich schließlich inzwischen auch in Deutschland stark ausgebreitet. Aktuell gibt es somit in Europa keine Virusvariantengebiete mehr.

Portugal und Zypern wurden im Juli zu Hochinzidenzgebieten erklärt. Seit Dienstag gehören auch die Niederlande und Spanien dazu, einschließlich der Kanaren und der Balearen.

Als einfache Risikogebiete eingestuft sind Griechenland und die Türkei sowie Teile Kroatiens und nun auch Frankreichs - und neuerdings ganz Irland und ganz Dänemark. Malta und Monaco gelten ab Sonntag als Risikogebiete.

Was müssen Reisende tun?

Die Reiseverordnung der Bundesregierung, die ab morgen gilt, unterscheidet zwischen drei Kategorien: Die "normalen" Risikogebiete, Hochinzidenzgebiete sowie die zuletzt in den Fokus geratenen Virusvariantengebiete.

Wer nach Deutschland einreist, muss sich anmelden. Diese digitale Einreiseanmeldung muss vornehmen, wer innerhalb der letzten zehn Tage vor der Einreise in einem Risikogebiet war. Wer sich in einer als Risikogebiet eingestuften Region aufgehalten hat, muss nach der Einreise auf eigene Kosten zwar grundsätzlich für zehn Tage in Quarantäne. Die Absonderung bei der Rückkehr aus Risiko- oder Hochinzidenzgebieten entfällt, wenn ein Geimpften- oder Genesenennachweis vorgelegt wird.

Wer darüber nicht verfügt, kann die Quarantäne durch ein negatives Testergebnis beenden - bei Hochinzidenzgebieten ist dies aber erst nach fünf Tagen möglich.

Für Menschen, die aus einem Virusvariantengebiet zurückkehren, dauert die Quarantäne 14 Tage. Sie gilt auch für Genesene und Geimpfte - und kann auch nicht durch einen Test verkürzt werden.

Welche Neuerungen gibt es für Virusvariantengebiete?

Die Quarantänepflicht entfällt für Geimpfte und Genesene, wenn das Variantengebiet, aus dem die sie einreisen, nach der Einreise und während der Quarantäne zu einem Hochinzidenz- oder Risikogebiet herabgestuft wird.

Was gilt für Flugreisen?


Alle Menschen, die per Flugzeug in die Bundesrepublik einreisen, müssen vor dem Abflug dem Beförderer ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis vorlegen - und zwar unabhängig davon, ob das Land des Starts einen Risiko-Status hat.

Was ist, wenn ich bereits in einem der neuen Hochrisikogebiete bin?

Pauschalreisende, die sich derzeit in Spanien befinden, werden nach Angaben des Deutschen Reisebüroverbandes (DRV) nun zeitnah durch die Veranstalter über die neue Lage informiert, hieß es weiter. Auf Wunsch würden sich diese auch um Flugumbuchungen für eine vorzeitige Rückkehr kümmern.

Auch Menschen, die eine bevorstehende Reise gebucht haben, sollten möglichst in den kommenden Tagen kontaktiert werden.

Mitarbeiter einer Fluggesellschaft warten am Flughafen Frankfurt. Archivbild

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