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Das sind aktuelle Corona-Hotspots

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Neuinfektionen in Deutschland - Das sind aktuelle Corona-Hotspots

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In welchen Landkreisen gibt es aktuell besonders viele Neuinfektionen und was sind die Gründe dafür? Eine Übersicht.

Ein Mann lässt sich an einer mobilen Teststation auf das Coronavirus am 31.07.2020 in Heide testen
Aktuelle Corona-Hotspots: Kleve, Dithmarschen, Hof und Dingolfing-Landau
Quelle: dpa

In den letzten Tagen und Wochen haben die neu gemeldeten Fälle von Sars-CoV-2 stetig zugenommen. Das Robert-Koch-Institut meldet für diesen Samstag 955 Neuinfektionen, eine Zahl, die wieder über dem 7-Tage-Durchschnitt von 680 Fällen liegt. Über 60 Prozent der neu übermittelten Infizierten seien demnach auf Anstiege in zwei Bundesländern zurückzuführen: Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg.

Vermehrt Corona-Ausbrüche in Deutschland gab es unter anderem hier:

Kreis Dingolfing-Landau

Bei einem Corona-Ausbruch auf einem Gemüsehof im niederbayerischen Mamming haben sich mehr als 230 Erntehelfer infiziert. Der Betrieb steht unter Quarantäne und ist abgeriegelt. Nach Daten des RKI liegt der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen im Kreis Dingolfing derzeit bei 240 - der Grenzwert für verschärfte Schutzmaßnahmen liegt bei 50.

Kreis Kleve

Nach einer privaten Feier haben sich im Kreis Kleve in Nordrhein-Westfalen über 50 Gäste mit dem Coronavirus infiziert. Die Veranstaltung habe im benachbarten Kreis Wesel stattgefunden, teilt eine Sprecherin der Kreisverwaltung mit. Die meisten Party-Teilnehmer seien allerdings im Ort Geldern im Kreis Kleve beheimatet. Nachdem sich ein Gast nach der Feier als Corona-Fall meldete, seien 111 Personen umgehend getestet und unter Quarantäne gestellt worden.

Kreis Dithmarschen

In den vergangenen Tagen hatte der Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein steigende Ansteckungszahlen registriert. Bis Freitag lag der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen bei 41 - aktuell liegt er aber wieder bei unter 28. Der Kreis hatte schon deutlich vor Erreichen dieser Schwelle Vorkehrungen auf den Weg gebracht. So dürfen sich in der besonders betroffenen Kreisstadt Heide vorerst maximal zwei Personen aus unterschiedlichen Haushalten in der Öffentlichkeit treffen. Auf dem Wochenmarkt gilt Maskenpflicht, ebenso in der Fußgängerzone im vielbesuchten Ferienort Büsum an der Nordsee. Auslöser waren vor allem Rückkehrer von Reisen auf den West-Balkan und nach Skandinavien.

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Rheingau-Taunus-Kreis

In einem Seniorenheim im hessischen Niedernhausen sind 19 Bewohner und sieben Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte die Verwaltung des Rheingau-Taunus-Kreises am Freitag mit. Einige Befunde stünden noch aus. Insgesamt wurden am Donnerstag 180 Menschen - Bewohner, Personal und Kontaktpersonen - getestet. Bisher gehe es allen gut, drei Bewohner litten an einem trockenen Husten. Eine Person werde stationär im Krankenhaus behandelt.

Stadt Offenbach

In Offenbach ist die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen auf über 20 geklettert. 48 Menschen sind nach Behördenangaben derzeit in der Stadt infiziert. Grund seien vor allem Urlaubsrückkehrer und eine Busreise zur Besichtigung einer Käsefabrik in den Niederlanden. Nach einem Stufenkonzept des Landes muss Offenbach jetzt Gegenmaßnahmen einleiten: Eine "sehr große Informationskampagne" in zahlreichen Sprachen für Reiserückkehrer sei bereits beschlossen worden, teilte die Stadt mit. Ordnungsamt und Polizei sollen die Gesundheitsämter unterstützen.

Landkreis Ludwigslust-Parchim

Im Zusammenhang mit einer Party am vergangenen Wochenende bei Hagenow im Landkreis Ludwigslust-Parchim sind bislang 15 Infizierte registriert worden.
Derzeit befänden sich rund 160 Kontaktpersonen in Quarantäne, so die Behörden. Medienberichten zufolge handelte es sich um eine Begrüßungsfeier für ein Baby. Die 35 Teilnehmer feierten größtenteils im Freien, aber auch in einer Garage.

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Datum:

Mit Material von dpa und AFP.

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