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Aussichten für Juli - Moderna liefert mehr Impfdosen

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Moderna will im Juli 5,32 Millionen Impfdosen an Deutschland ausliefern. Auch Astrazeneca und J&J legen nach. Von Biontech kommt dagegen bald weniger als zurzeit - ein Überblick.

Impfstoff Moderna
Größere Impfstoff-Lieferungen von Moderna im Juli
Quelle: reuters

Für die Corona-Impfungen sind nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums im dritten Quartal deutlich mehr Dosen des Herstellers Moderna zu erwarten als ursprünglich angekündigt.

Moderna verdoppelt Lieferungen im Juli fast

Im Juli sollen pro Woche statt der vorgesehenen 733.000 nun jeweils 1,33 Millionen Dosen kommen. Im August werden dann 2,57 Millionen Dosen pro Woche erwartet, im September 2,95 Millionen pro Woche, wie ein Ministeriumssprecher gegenüber ZDFheute bestätigte.

Insgesamt will der US-Hersteller den neuen Zahlen zufolge im Juli 5,32 Millionen Impfdosen liefern, im August 10,28 Millionen und im September 14,5 Millionen Dosen.

Biontech liefert demnächst weniger

Von dem in Deutschland wichtigsten Hersteller Biontech werden für Juli wie vorgesehen weniger Dosen erwartet als im Juni. Durch eine vorgezogene Lieferung habe Biontech ermöglicht, dass im zweiten Quartal und besonders im Juni deutlich mehr Dosen geliefert werden können als ursprünglich angenommen, hatte das Bundesgesundheitsministerium erklärt. Biontech liefert aktuell 5,7 Millionen Dosen pro Woche, im Juli dann noch 3,2 Millionen Dose pro Woche.

Ministerium erwartet von Johnson & Johnson Nachlieferungen im Juli

Das Bundesgesundheitsministerium hatte vom Impfstoffhersteller Johnson & Johnson eine Nachlieferung fehlender Corona-Impfdosen im Juli gefordert. In der kommenden Woche sollen eine Million Dosen von Johnson & Johnson an die Impfzentren der Länder sowie an Arztpraxen und Betriebsärzte gehen.

Johnson & Johnson hatte im zweiten Quartal etwa 6,5 Millionen Dosen weniger geliefert als geplant. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hatte bei der Überprüfung einer Produktionsstätte des US-Konzerns zahlreiche Mängel entdeckt und den dort hergestellten Impfstoff nur zum Teil freigegeben. Das amerikanische Unternehmen musste Millionen verunreinigter Dosen vernichten.

Astrazeneca-Lieferungen ab Juli

Nachschub kommt auch von Astrazeneca: Das Unternehmen werde in der kommenden Woche fünf Millionen Dosen an die Länder ausliefern, erklärte das Gesundheitsministerium.

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