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Neue, kreative Angebote - Wie die Impfungen zu den Leuten kommen

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Um der Impfmüdigkeit entgegenzuwirken, setzen die Bundesländer auf neue Angebote. Auf Parkplätzen, in Kirchen oder Bürgerhäusern soll schnell und unkompliziert geimpft werden.

Impfwillige stehen in einer Schlange in Bad Essen an.
Impfaktion auf dem Wochenmarkt: In Bad Essen stehen die Leute Schlange.
Quelle: Friso Gentsch/dpa

Die Corona-Impfkampagne in Deutschland gerät etwas ins Stocken. Deswegen bereiten mehrere Bundesländer neue, einfachere Angebote für bisher Unentschlossene vor. Angedacht sind Aktionen unter anderem auf Parkplätzen, bei Veranstaltungen, in Bürgerhäusern, Kirchen und Moscheen oder in Jobcentern, hieß es von zuständigen Ministerien.

Ziel sind zusätzliche unkomplizierte Impf-Gelegenheiten - ohne größeres Kümmern um Termine in Praxen oder Impfzentren. Auch dort sei es inzwischen leichter, Termine zu bekommen, wie mehrere Länder betonen. Ein Überblick über einige Ideen zum Ankurbeln der Impfungen vor Ort.

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Impfen am Strand und auf Festivals

In Brandenburg will das Gesundheitsministerium nach dem Ende der Sommerferien eine weitere Impfkampagne starten. "Wir wollen einen Paradigmenwechsel: Der Impfstoff soll zu den Menschen kommen", sagte Ministeriumssprecher Dominik Lenz. "Impfen auf Parkplätzen, am Strand und auf Festivals, ohne Termin", so Lenz zu den derzeitigen Überlegungen.

In Hamburg sollen mobile Teams zu mehreren Aktionen ausrücken, wie ein Sprecher der Gesundheitsbehörde der dpa sagte. Geplant sind ab Ende Juli Impfangebote für bis zu 40.000 Sozialleistungsbezieher - die Impfungen laufen dann auch wohnortnah am Jobcenter-Standort. Geplant seien parallel Impfangebote in Bürgerhäusern und in weiteren Schritten in Elternschulen, Kirchen oder Moscheen.

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Impfbusse bald im Einsatz?

In Rheinland-Pfalz wird der Einsatz von Impfbussen erwogen, damit man sich ohne Registrierung etwa auf Marktplätzen oder in Einkaufsstraßen impfen lassen kann, sagte Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD).

In Sachsen-Anhalt werben Landkreise bereits mit unterschiedlichen Aktionen - vom Impfen im Einkaufszentrum bis zu verlängerten Öffnungszeiten der Impfzentren oder Impftagen, an denen kein gebuchter Termin notwendig ist.

In Baden-Württemberg soll es auch Impfaktionen etwa vor Supermärkten oder an anderen zentralen und gut zugänglichen Orten geben, wie Minister Manne Lucha (Grüne) der "Stuttgarter Zeitung" sagte.

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Gezielt Erntehelfer impfen

In Schleswig-Holstein gibt es unter anderem bereits Impfangebote an Hochschulen. Mobile Teams impften auch gezielt Erntehelfer, wie ein Ministeriumssprecher sagte. Bei "Quartiersimpfungen" in Wohnvierteln könnten sich auch Menschen impfen lassen, die es sonst möglicherweise nicht tun würden. In Sachsen sollen diverse Akteure am 20. Juli zu einem Impfgipfel eingeladen werden.

In Nordrhein-Westfalen sind nach Angaben von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) in den Impfzentren diese Woche noch 150.000 Termine frei und 212.000 vergeben. In Thüringen waren Angebote wie etwa ein spezieller Studierenden-Impftag zuletzt nur verhalten genutzt worden.

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