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76-prozentiger Schutz - Neue Studie belegt Wirkung von Astrazeneca

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Eine neue Studie bescheinigt dem Impfstoff Astrazeneca eine 76-prozentige Wirksamkeit gegen Covid-19-Erkrankungen. Schwere Verläufe würden sogar vollständig verhindert.

Eine Dosis des Impfstoffs Astrazeneca steht mit einer eingeführten Nadel in einer Arztpraxis. Dahinter zu sehen ist die Verpackung des Vaczins.
Der Impfstoff Astrazeneca wird auch in Deutschland verimpft.
Quelle: Reuters/Kai Pfaffenbach

Mit der Veröffentlichung aktualisierter Daten sieht der britisch-schwedische Pharmakonzern Astrazeneca die hohe Wirksamkeit seines Corona-Impfstoffs bestätigt. Das Vakzin schütze mit einer Wirksamkeit von 76 Prozent vor Covid-19, bei über 65-Jährigen betrage dieser Wert 85 Prozent.

Das teilte das Unternehmen unter Berufung auf weitere Daten einer sogenannten Phase-III-Studie mit etwa 32.500 Probanden mit. Das bedeutet, dass unter den älteren Probanden einer geimpften Gruppe 85 Prozent weniger Erkrankungen auftraten als unter denen einer Kontrollgruppe.

US-Behörde NIAID zweifelte Daten an

Die Wirksamkeit über alle Altersgruppen hinweg in Bezug auf schwere Krankheitsverläufe liege sogar bei 100 Prozent. Die US-Gesundheitsbehörde NIAID hatte die Aussagekraft von Daten einer neuen Untersuchung von Astrazeneca zu dessen Impfstoff angezweifelt.

Astrazeneca sagte daraufhin zu, Daten innerhalb von 48 Stunden nachzuliefern. Frühere Untersuchungen, die ebenfalls für eine gute Wirksamkeit des Präparats sprechen, zweifelte die NIAID in ihrem Statement nicht an. Astrazeneca erklärte nun, die Untersuchungsergebnisse der Zwischenanalyse seien bestätigt worden.

Im ersten Quartal kamen weniger Impfdosen-Lieferungen als erwartet. Im zweiten Quartal geht die EU-Kommissionl von einer viel höheren Zahl an Lieferungen aus: 360 Millionen Impfdosen.

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Astrazeneca will Zulassung in den USA

Der Impfstoff sei gut vertragen worden, es seien keine Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit dem Impfstoff festgestellt worden. Astrazeneca-Forschungschef Mene Pangalos sagte, man freue sich darauf, in den kommenden Wochen einen Zulassungsantrag für Notfallzulassungen in den USA einzureichen.

Das britisch-schwedische Unternehmen hat den Impfstoff namens AZD1222 zusammen mit der Universität Oxford entwickelt. Er wird seit Januar in Großbritannien in großem Stil eingesetzt.

Vakzin in Deutschland wieder im Einsatz

Deutschland und mehrere andere Staaten hatten die Impfung mit dem Astrazeneca-Stoff vorerst ausgesetzt, weil mehrere Fälle mit Thrombosen (Blutgerinnseln) in den Hirnvenen in zeitlichem Zusammenhang zur Impfung gemeldet wurden. Mittlerweile wird das Vakzin wieder eingesetzt.

Der Covid-19-Impfstoff von Astrazeneca am 24.03.2021 in Madrid

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von Andreas Stamm

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