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Biontech baut Kapazitäten für Impfstoff aus

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Mehr Platz für Produktion - Biontech baut Kapazitäten für Impfstoff aus

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Biontech will seine Produktionsanlagen zur Herstellung eines Corona-Impfstoffes erweitern. So könnte das Unternehmen bis zu 750 Millionen Dosen pro Jahr herstellen.

Der Hauptsitz von Biontech in Mainz. Archivbild
Der Hauptsitz von Biontech in Mainz - eine Anlage in Marburg soll hinzukommen.
Quelle: Andreas Arnold/dpa/Archivbild

Für die Herstellung eines Corona-Impfstoffs will das Mainzer Unternehmen Biontech von die Produktionsstätte des Schweizer Pharmakonzerns Novartis in Marburg übernehmen. Das Geschäft soll noch vor Jahresende abgeschlossen werden, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Antrag auf Zulassung im Oktober geplant

Biontech plant in dem Werk im ersten Halbjahr 2021 bis zu 250 Millionen Dosen des möglichen Impfstoffs herstellen zu können - unter Vorbehalt der behördlichen Genehmigung. In dem Werk in Marburg sind den Angaben zufolge rund 300 Mitarbeiter beschäftigt. Über den Kaufpreis wurden zunächst keine Angaben gemacht.

Das Mainzer Unternehmen Biontech und der Pharmakonzern Pfizer testen einen Covid-19-Wirkstoff.

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Das Mainzer Biopharma-Unternehmen und sein US-Partner Pfizer wollen im Falle eines Erfolgs der aktuell laufenden klinischen Studie zu ihrem möglichen Corona-Impfstoff im Oktober den Antrag auf Marktzulassung stellen. Beide Unternehmen hatten Ende Juli einen weltweiten Test zu dem möglichen Impfstoff mit derzeit 29.000 Probanden gestartet.

Weltweite Versorgung soll ermöglicht werden

Für die klinische Untersuchung der Phasen II/III - mit dem Ziel einer Überprüfung der Wirksamkeit sowie möglicher Nebenwirkungen und der Bestimmung der geeigneten Dosis - war der Wirkstoff BNT162b2 als Hauptkandidat ausgewählt worden.

"Dieser Zukauf unterstreicht Biontechs Engagement, die Produktionskapazitäten erheblich zu erweitern, um nach Marktzulassung eine weltweite Versorgung mit einem potenziellen Impfstoff zu ermöglichen", sagte Finanzvorstand Sierk Poetting. "Wir arbeiten eng mit Novartis zusammen, um einen reibungslosen Übergang zu ermöglichen."

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