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Annegret Kramp-Karrenbauer - Corona-Impfstoff: Lagerung auch in Kasernen

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Die Bundeswehr hat ihre Hilfe bei Lagerung und Anlieferung der Corona-Impfstoffe zugesagt. Politiker fürchten Konflikte beim Start der Impfungen.

Mehrere Ampullen eines Corona-Impfstoffes auf einem Tisch.
Gesundheitsminister Jens Spahn befürchtet Verteilungskonflikte beim Impfstoff.
Quelle: epa (Archiv)

Der Corona-Impfstoff soll zum Teil in Kasernen der Bundeswehr gelagert werden. Das hat Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer in einem Interview angekündigt.

Ein entsprechender Amtshilfeantrag des Gesundheitsministeriums liege vor, sagte Kramp-Karrenbauer der "Funke-Mediengruppe". Kasernen werden demnach genutzt, wenn dies sinnvoll erscheint.

Kramp-Karrenbauer: Bundeswehr hilft mit Impfzentren

Darüber hinaus habe die Bundeswehr den Ländern weitere Unterstützung bei den Impfungen angeboten. Die CDU-Chefin sagt:

Die Bundeswehr kann auf Antrag der Länder mit bis zu 26 Impfzentren sowie bis zu 26 mobilen Impfteams helfen.

Aktuell seien im Kampf gegen die Pandemie bundesweit mehr als 9.000 Soldatinnen und Soldaten im Einsatz. "Noch nie in der 65-jährigen Geschichte der Bundeswehr haben wir über einen so langen Zeitraum Amtshilfe geleistet", fügte sie hinzu.

Die meisten Soldatinnen und Soldaten arbeiten in den Gesundheitsämtern mit, viele aber auch in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Der Start der Impfungen hierzulande wird in den nächsten Wochen erwartet.

Sicherheitskonzept für Impfzentren?

Der FDP-Innenpolitiker Konstantin Kuhle wies darauf hin, dass Impfzentren, Lager und Transportwege sensible Ziele seien, die entsprechend geschützt werden müssten. Er forderte Bund und Länder auf, ein Sicherheitskonzept vorzulegen.

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Insbesondere zeigten eine Unterwanderung der "Querdenken"-Bewegung durch Rechtsextremisten und die Ausschreitungen bei Versammlungen gegen die Corona-Maßnahmen, "dass die Szene durchaus bereit und fähig ist, Gewalt anzuwenden", so Kuhle weiter.

Spahn: Verteilungskonflikte bei Corona-Impfungen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte vergangene Woche gesagt, er fürchte zum Start der Corona-Impfungen in Deutschland Verteilungskonflikte. Nach aktuellem Stand werde es im Januar in Deutschland für eine zweistellige Millionenzahl an Impfwilligen nur drei Millionen Impfdosen geben.

Spahn sagte, er rechne mit emotionalen Diskussionen. "Es wird ja nicht umsonst an Konzepten gearbeitet, bis hin zu polizeilichem Schutz der Impfzentren", fügte der Minister hinzu.

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