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Corona-Impfstoff : Erste Impf-Dosen erreichen Bundesländer

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Einen Tag vor Beginn der Impfkampagne sind die ersten Dosen des Corona-Impfstoffs in den Bundesländern angekommen. Bis zur Impfung müssen sich die meisten aber noch gedulden.

Nach den Worten von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ist sie der sichere Weg aus der Pandemie: die Coronavirus-Impfung. Am Samstag wurden erste Dosen an die Bundesländer ausgeliefert. Am Sonntag soll bundesweit mit den Impfungen begonnen werden.

1,3 Millionen Dosen des erst am Montag in der EU zugelassenen Impfstoffs des US-Herstellers Pfizer und seines Mainzer Partners Biontech sollen bis zum Jahresende an die Bundesländer ausgegeben werden, sagte der Minister am Samstag bei einer Pressekonferenz in Berlin.

Der Bund lässt mehrere zehntausend Dosen der Firma Biontech an insgesamt 27 Standorte liefern. Von dort werden sie in die rund 440 Impfzentren weiter verteilt.

Spahn: Bis Sommer "Impfangebot" für alle

Es könnten nicht alle Menschen in Deutschland sofort geimpft werden. Er sei aber zuversichtlich, dass mit der Zulassung weiterer Impfstoffe ab Mitte 2021 mit dem Impfen in der Fläche begonnen werden könne. Die Impfung bleibe ein Angebot, kostenlos und freiwillig, betonte er.

Neben dem Impfstoff von Biontech und seines US-Partners Pfizer spielt derzeit auch das Mittel des US-Unternehmens Moderna eine Rolle, über dessen Zulassung die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) bis zum 6. Januar entscheiden will.

Laut einer Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums werden als erstes Hochaltrige geimpft, weil sie besonders häufig schwer erkranken, sowie medizinisches Personal und Pflegekräfte, die ein hohes Risiko haben, sich anzustecken.

Eine Krankenschwester mit einer Impfspritze

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Bundesländer erreichen erste Impf-Dosen

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) bezeichnete es am Samstag als "Lichtblick", dass ein Impfstoff so schnell entwickelt und genehmigt werden konnte. Zunächst trafen 9.750 Dosen des Biontech-Impfstoffs in NRW ein. Ab Sonntag werden die Impfdosen den Angaben zufolge in die einzelnen Städte und Gemeinden gebracht und vor Ort von mobilen Teams verimpft.

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) schrieb auf Twitter, zumindest eine kleine Menge an Impfstoff sei nun in Bayern angekommen und das "macht Hoffnung". Weil die bestellten Mengen allerdings erst nach und nach kämen, brauche es Geduld.

Kritik an der Kommunikation der Impfkampagne

Der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, kritisierte die bundesweite Kommunikation der Impfkampagne. Es sei "fatal", dass sich Bund und Länder nicht auf ein einheitliches Vorgehen verständigt hätten. So werde etwa die Patientennummer 116117 nicht einheitlich genutzt.

Laut Spahn ist jedes Bundesland einzeln für die Terminvergabe zuständig. Er verwies am Samstag auf den Start der bundesweiten Impfkampagne "Ärmel hoch".

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