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Keine "Extrawünsche" - Ethikrat-Chefin gegen freie Impfstoff-Wahl

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Die Ethikrat-Vorsitzende Buyx plädiert für eine freie Wahl des Corona-Impfstoffs zu einem späteren Zeitpunkt. Sie wünscht sich zudem eine positivere Pandemie-Kommunikation.

 Ein Arzt bereitet in einemImpfzentrum eine Dosis mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer für eine Impfung vor.
Ethikrat-Chefin Buyx ist aktuell gegen eine freie Wahl des Corona-Impfstoffs.
Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa

Die Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Alena Buyx, spricht sich gegen eine freie Wahlmöglichkeit bei Corona-Impfstoffen aus. Derzeit bestehe noch eine große Knappheit und eine enorme organisatorische Herausforderung, sagte sie der "Rheinischen Post".

Sobald die Impfstoff-Knappheit aber überstanden sei, solle sich jeder das Vakzin aussuchen dürfen, so Buyx weiter. Die Ethikrat-Chefin ist der Ansicht:

Jetzt ist eher nicht die Zeit, Extrawünsche zu äußern.
Alena Buyx, Deutscher Ethikrat

In der EU sind drei Impfstoffe verfügbar

Mit dem Impfstoff des britisch-schwedischen Herstellers Astrazeneca, der dieses Wochenende erstmals in Deutschland ausgeliefert wurde, sind in der EU mittlerweile drei Impfstoffe verfügbar.

Smudos „Luca“-App ist ein Versuch des Rappers die Kulturbranche zu retten. ZDFheute live spricht mit ihm und der Ethikrat-Vorsitzenden Alena Buyx über Impfen und weitere Lösungen.

Beitragslänge:
39 min
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Während die Mittel von Moderna und Biontech eine Wirksamkeit von 94 und 95 Prozent haben, sind es bei Astrazeneca nach einer neuen Studie nach der ersten Impfung 76 Prozent - und bis zu 82 Prozent nach der zweiten. Einige Pflegekräfte sollen Zwei-Klassen-Impfungen fürchten, wenn sie Astrazeneca bekommen.

Verständnis für den Shutdown-Frust

Die Vorsitzende des Deutschen Ethikrats hat zudem für Verständnis angesichts des Überdruss gegenüber den Corona-Maßnahmen geworben. "Ich glaube, der Frust kommt zum einen daher, dass der Lockdown schon so lange dauert, und - seien wir ehrlich - es derzeit ein wenig freudvolles Leben ist."

Ethikrat-Vorsitzende Alena Buyx hält nichts von der Bezeichnung "Privilegien". Dadurch würden staatliche Freiheitsbeschränkungen mit Angeboten privater Anbieter vermischt werden.

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24 min
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Sie plädiert daher für eine positivere Kommunikation in der Pandemie. Eine Debatte, die nur auf Negatives fokussiert sei, sei nicht hilfreich. Buyx weiter:

Kritik und Debatte sind sehr wichtig, aber wir brauchen auch ein wenig Zuversicht für das Durchhalten.
Alena Buyx, Deutscher Ethikrat

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