Sie sind hier:

Kampf gegen Corona - Europol warnt vor Betrug mit Impfstoffen

Datum:

Heute beginnt die Corona-Impfkampagne in Deutschland und vielen weiteren EU-Ländern. Kriminelle versuchten bereits, die immense Nachfrage auszunutzen, warnt Europol.

Zwei Hände in Handschuhen bewegen Ampullen des Corona-Impfstoffs.
Polizeibehörde Europol warnt vor Betrug mit Corona-Impfstoffen.
Quelle: dpa (Symbolbild)

Zum Start der Corona-Impfkampagne in Deutschland und vielen weiteren EU-Staaten hat die europäische Polizeibehörde Europol vor Betrug und anderen Straftaten in Verbindung mit Impfstoffen gegen SARS-CoV-2 gewarnt.

"Wir haben den Mitgliedstaaten bereits eine Warnmeldung übermittelt und sie aufgerufen, sehr wachsam zu sein", sagte Europol-Direktorin Catherine De Bolle den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Betrug und gefälschte Impfstoffe

Es bestehe die reale Gefahr, dass kriminelle Gruppen versuchten, den Bedarf an Impfstoffen für ihre Verbrechen auszunutzen, sagte De Bolle.

In allen EU-Mitgliedsländern gehen die Impfungen los: Während in Spanien und Frankreich zunächst alte Menschen geimpft werden, hat in Polen und Italien das Klinikpersonal Vorrang.

Beitragslänge:
1 min
Datum:

So werde von Kriminellen etwa Impfstoff angeboten, der nach der Bezahlung gar nicht geliefert werde. "Oder die Täter bieten gefälschten Impfstoff an. Wenn man Opfer eines solchen Betrugs wird, kann das natürlich ernste gesundheitliche Folgen haben", sagte die Europol-Direktorin.

Es gebe schon Impfstoff-Angebote zum Beispiel in sozialen Netzwerken, so De Bolle. "Wir haben bereits solche Hinweise."

Startschuss in vielen EU-Ländern - Bundesweite Corona-Impfungen angelaufen 

In Deutschland haben die bundesweiten Impfungen gegen das Coronavirus begonnen. In Berlin kam eine 101-Jährige zuerst an die Reihe. In vielen EU-Ländern wird ab heute geimpft.

Videolänge
1 min

Transporte im Visier

De Bolle warnte zugleich vor Diebstahlversuchen. Im ersten Shutdown während des Frühjahrs hätten es Banden zum Beispiel auf Schutzmasken-Transporte abgesehen. "Das ist jetzt auch beim Impfstoff eine Gefahr", sagte De Bolle.

Europol versuche, mögliche Hotspots zu identifizieren, an denen eine besonders hohe Gefahr für entsprechende Straftaten bestehen können - und warne dann die nationalen Behörden. "Außerdem gibt es auch eine spezielle Polizei-Kooperation in der EU, um die Transporte zu beschützen."

Aktuelles zur Coronavirus-Krise

Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Zur Merkliste hinzugefügt! Merken beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Um zu verstehen, wie unsere Webseite genutzt wird und um dir ein interessenbezogenes Angebot präsentieren zu können, nutzen wir Cookies und andere Techniken. Hier kannst du mehr erfahren und hier widersprechen.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, kannst du jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigst du dein Ausweisdokument.

Du wechselst in den Kinderbereich und bewegst dich mit deinem Kinderprofil weiter.