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Corona-Impfkampagnen weltweit - So laufen die Impfungen in den Ländern

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Weltweit sind die Impfungen gegen das Coronavirus in vollem Gange. Wie die Impfungen in den verschiedenen Ländern angelaufen sind, welche Schwerpunkte es gibt und wo es noch hakt.

Die 94-Jahre alte Martha Nadolph (l) erhält im Seniorenpark Am Birkenwäldchen als erste Thüringerin von Doktor Juliane Mühlberg zum Impfstart in Thüringen die erste Corona-Impfung am 27.12.2020
Ältere Menschen werden in den meisten Ländern bevorzugt geimpft.
Quelle: dpa/Bodo Schackow

Gut eine Woche ist es her, dass die ersten Impfungen gegen das Coronavirus in der Europäischen Union angelaufen sind. Und auch in den USA ist die Impfkampagne bereits in vollem Gange. Zum Einsatz kommt überwiegend der Impfstoff des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer. In Russland setzt man dagegen auf das Vakzin Sputnik V. Wer impft womit und wie sehen die Ansätze der einzelnen Länder konkret aus? Ein Überblick:

Großbritannien gilt als Vorreiter bei Massenimpfungen

Großbritannien gilt als Vorreiter bei der Impfung gegen das Coronavirus. Bereits Anfang Dezember gab es hier eine Notfallzulassung des Präparats von Biontech/Pfizer. Behördenangaben zufolge haben seitdem bereits über 944.000 Menschen die erste Dosis des Impfstoffs des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer erhalten.

Am Mittwoch erhielt auch der Impfstoff des britisch-schwedischen Pharmakonzerns AstraZeneca die Zulassung in Großbritannien. Die Auslieferung des Präparats soll am Montag beginnen.

Ihr Impfstoff sei sicher und wirksam, melden die Unternehmen BioNTech und Pfizer. Nun muss er auch verimpft werden – und zwar an Millionen von Menschen. Eine Mammutaufgabe.

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Insgesamt ist die Corona-Lage in Großbritannien allerdings deutlich angespannt. Die Infektionszahlen in dem Land steigen Experten zufolge auch wegen der dort nachgewiesenen Virus-Mutation schneller an.

Verhaltener Impfstart in Frankreich - viele Menschen zögern

In Frankreich sind die Impfungen dagegen mit weniger Aufsehen, dafür mit mehr Skepsis gestartet. Viele Franzosen und Französinnen sind zurückhaltend gegenüber dem Biontech/Pfizer-Impfstoff und anderen Vakzinen.

Bislang sind in Frankreich etwa 20.000 Impfdosen eingetroffen. Bis Februar sollen rund eine Million Menschen geimpft sein, plant die Regierung.

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Italien gibt Krankenhauspersonal den Vorrang

Das Coronavirus hat das italienische Gesundheitssystem vergangenen März besonders schwer getroffen. Deswegen soll hier zunächst vor allem Pflegepersonal geimpft werden.

Erleben wir 2021 die große Wende in Sachen Corona? Und welche Chancen birgt der neue Impfstoff von AstraZeneca? Diese Fragen und mehr beantwortet die Virologin Ulrike Protzer.

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Seit Impfstart wurden in Italien bisher nur etwa 46.000 Menschen gegen das Coronvirus geimpft, wie das Gesundheitsministerium am Samstag in Rom mitteilte. Grund dafür waren zunächst auch Koordinationsschwierigkeiten des Impfpersonals, hieß es. Bis September sollen nach Angaben der Regierung rund 42 Millionen Italiener geimpft sein.

Spanien: Großteil der Bevölkerung soll bis Sommer geimpft sein

Die Regierung in Madrid rechnet in den kommenden zwölf Wochen mit insgesamt rund 4,6 Millionen weiteren Impfdosen. Damit sollen knapp 2,3 Millionen der 47 Millionen Spanier und Spanierinnen geimpft werden.

Insgesamt sollen, wie auch in Frankreich, vorrangig ältere Menschen zuerst geimpft werden. Nach anfänglichen Lieferschwierigkeiten sind bislang rund 350.000 Impfdosen von Biontech/Pfizer in dem Land eingetroffen.

Zudem plant die spanische Regierung, ein Register aller Bürger einzuführen, die sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen wollen. Bei Bedarf könnten diese Daten auch mit anderen europäischen Staaten geteilt werden, wie Gesundheitsminister Salvador Illa zuletzt erklärte. Der Datenschutz solle aber gewahrt bleiben.

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (SPD), ist zuversichtlich: "Wenn man erlebt, dass wieder mehr Normalität möglich ist, werden sich viele impfen lassen".

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Fast 190.000 Menschen in Deutschland geimpft

Mehr als 188.000 Menschen in Deutschland wurden bislang gegen das Coronavirus geimpft. Bis Samstagmorgen wurden insgesamt 188.553 Impfungen an das Robert-Koch-Institut (RKI) übermittelt. Einen Großteil der bisher Geimpften machen Bewohner von Pflegeheimen und medizinisches Personal mit sehr hohem Ansteckungsrisiko aus. Zudem wurden viele Menschen geimpft, die älter als 80 Jahre alt sind.

Aber rund eine Woche nach dem Impfstart in Deutschland wächst die Kritik an der Impfstrategie der Bundesregierung. Der Vorwurf: schwere Versäumnisse bei der Beschaffung des Corona-Impfstoffs. Es stünden schlicht zu wenige Impfdosen zur Verfügung, so Experten.

Datengrafik: Impfungen in Deutschland

Diese Länder liegen vorne -
Wie viele wurden bisher gegen Corona geimpft?
 

Wie erfolgreich ist die Impfkampagne in deutschen Bundesländern und anderen Staaten, wo gerät sie ins Stocken? Aktuelle Zahlen zeigen, wie viele Menschen bereits geimpft wurden.

von Simon Haas, Robert Meyer

Russland setzt auf eigens entwickelten Impfstoff "Sputnik V"

In Russland laufen seit Anfang Dezember Impfungen mit dem von russischen Forschern entwickelten Vakzin "Sputnik V". Den Anfang machten Mitarbeiter des Bildungs- und Gesundheitswesens.

Auch andere Länder wie Argentinien und Belarus setzen das russische Vakzin "Sputnik V" bei ihren Impfkampagnen ein.

USA hängt in Sachen Impfung Trumps Plänen hinterher

Auch in den USA sind die Impfungen gegen das Coronavirus bereits Anfang Dezember per Notfallzulassung angelaufen. Bislang haben fast drei Millionen Menschen in den USA eine erste Impfdosis erhalten. Weitaus weniger als die von Präsident Donald Trump ursprünglich bis zum Jahresende versprochenen 20 Millionen.

Mehr als zwölf Millionen Dosen wurden nach Behördenangaben bislang landesweit verteilt. Wegen logistischer Probleme und der Überlastung vieler Krankenhäuser kommt es jedoch zu Verzögerungen bei den Impfungen.

Das Impfen hat begonnen. Doch es gibt offene Fragen: Wie schnell geht es, darf es Sonderrechte für Geimpfte geben und hilft der Stoff gegen die britische oder südafrikanische Variante?

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Aktuelles zur Coronavirus-Krise

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