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Etwas weniger als in Vorwoche : Trotz Aktionswoche: Impf-Zahlen stagnieren

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Ein Erfolg sei die Impf-Aktionswoche, so Gesundheitsminister Spahn. Allerdings: Maßgeblich gesteigert hat sie die Zahl der Impfungen nicht.

Bundesweite Impfwoche
Sollte Schwung in die Impfkampagne bringen: bundesweite Aktionswoche
Quelle: imago/Ralph Peters

Immerhin gut eine halbe Million weitere Erstimpfungen - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte schon am Sonntag eine positive Bilanz der bundesweiten Impfwoche gezogen. "Etwa die Hälfte" dieser Impfungen dürfte auf die Aktionen zurückgehen, hatte der CDU-Politiker den Funke-Medien gesagt. Allerdings: Gestiegen ist die Zahl der Erstimpfungen nicht - sie stagniert.

Gut 8.000 Impfungen weniger als in der Vorwoche

Tatsächlich liegt die Zahl der Menschen, die in der vergangenen Woche eine Corona-Erstimpfung erhalten haben, sogar leicht unter den Werten der Vorwochen. Allerdings dürfte es noch Nachmeldungen geben.

Exakt zählt das Robert-Koch-Institut in seinem Bericht am Montag 509.741 Erstimpfungen im Zeitraum vom 13. bis 19. September - gut 8.000 weniger als in der Woche davor mit 517.990 Erstimpfungen nach 613.070 und 706.950 Erst-Dosen in den Kalenderwochen 35 und 34.

Bei den Zweitimpfungen zählt das RKI im Verlauf der Aktionswoche 672.045 verabreichte Dosen - mehr als in der Woche davor mit 646.477. Allerdings wurden hier auch schon höhere Werte verzeichnet: 723.607 in der 35. Kalenderwoche und 933.832 in der 34.

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Regierungssprecher Steffen Seibert sprach auf ZDF-Nachfrage in der Bundespressekonferenz dennoch von einem "guten Ergebnis" der Impfwoche. Je länger die Impfkampagne dauere, desto geringer werde die Zahl derjenigen, die noch erreicht werden könnten. Daher seien die Werte der Aktionswoche schon "sehr gut". Gleichwohl könne niemand zufrieden sein mit der aktuellen Impfquote: "Wir wünschen uns mehr Impfungen - insbesondere bei den über 60-Jährigen."

Weiter Impf-Aktionen geplant

Bund, Länder, zahlreiche Organisationen und Freiwillige hatten mit der Aktionswoche versucht, wieder Schwung in die Impfkampagne zu bringen. Geimpft wurde unter anderem in Straßenbahnen, in Einkaufszentren und bei Kulturveranstaltungen. Auch nach dieser Woche soll es weiter unkonventionelle Impfangebote geben, hatte die Regierung erklärt.

Stand Montag sind 63,1 Prozent der Bevölkerung vollständig gegen das Virus geimpft, die dafür meist nötige zweite Spritze erhielten 52,5 Millionen Menschen, wie aus Daten des Gesundheitsministeriums von Montag hervorgeht. Mindestens eine erste Impfung bekommen haben fast 55,9 Millionen Menschen oder 67,2 Prozent aller Einwohner.

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Spahn hob hervor, dass nun 78 Prozent der Erwachsenen in Deutschland mindestens einmal geimpft sind - voll geimpft sind laut RKI 73,8 Prozent der über 18-Jährigen. Unter den Kindern zwischen 12 und 17 Jahren sind demnach mittlerweile 39 Prozent mindestens einmal geimpft und 29,1 Prozent vollständig geimpft

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