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Inzidenz in Urlaubsländern : So steigen die Corona-Zahlen in Europa

Datum:

Seit knapp drei Wochen steigt die Inzidenz in Europa wieder. Besonders stark sind einige Urlaubsländer betroffen. Wie die Lage ist - und was das für Reisende bedeutet.

Urlauber am Strand von Malaga am 03.07.2021
In mehreren Urlaubsländern - wie hier in Spanien - steigen die Corona-Zahlen.
Quelle: picture alliance / ZUMAPRESS.com

Am 20. Juni lag die Sieben-Tage-Inzidenz in Europa zuletzt auf einem Tiefpunkt. Da betrug sie 37 - heute sind es 74. Doch zwischen den Ländern gibt es große Unterschiede: Am höchsten ist die Inzidenz zurzeit in Zypern mit 394,5, gefolgt von Großbritannien mit 285,3 und Spanien mit 189,1. Am niedrigsten ist sie in Island - dort weist die Statistik aktuell keine Corona-Fälle aus. Deutschland hat mit 5,5 den zehntbesten Wert im Vergleich von 45 Staaten.

So sieht die Corona-Karte Europas heute aus:

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Und so vor einem Monat:

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Damals lag die Inzidenz noch überall unter 100. Warum haben die Corona-Zahlen seitdem in manchen Ländern so stark zugenommen - und was bedeutet das für Reisende? Ein Blick in die fünf Länder, in denen die Inzidenz im vergangenen Monat am stärksten gestiegen ist.

Zypern: Höchste Inzidenz in Europa

  • Inzidenz: 394,5
  • Impfquote: 53 Prozent mindestens einmal, 45 Prozent vollständig geimpft

In Zypern ist die Inzidenz zuletzt so stark gestiegen wie in keinem anderen europäischen Land. Die Regierung führt das vor allem auf feiernde junge Leute zurück. 90 Prozent der Neuinfizierten seien nicht oder nicht vollständig geimpft gewesen. Zypern hatte die Corona-Regeln fast alle aufgehoben, nun wurden einige wieder eingeführt, wie maximale Gästezahlen für Veranstaltungen und Restaurants.

Einreise nach Deutschland: Trotz der hohen Inzidenz gilt Zypern laut Liste des Robert-Koch-Instituts nur als einfaches Risikogebiet - wer von dort aus dem Urlaub zurückkehrt, muss nicht in Quarantäne, wenn er einen negativen Test, einen Impf- oder Genesenennachweis hat. (Update vom 9.7.: Ab Sonntag, 11.7., gilt Zypern als Hochinzidenzgebiet.)

Welche Corona-Einreiseregeln gelten für Deutschland? - Infografik

Großbritannien: Schluss mit Corona-Regeln trotz Delta-Variante

  • Inzidenz: 285,3
  • Impfquote: 67 Prozent mindestens einmal, 50 Prozent vollständig geimpft

In Großbritannien treibt die Delta-Variante die Fallzahlen in die Höhe. Die Regierung lässt trotzdem rund 60.000 Zuschauer bei den letzten EM-Spielen ins Wembley-Stadion und will Mitte Juli fast alle Corona-Regeln aufheben. Sie verlässt sich darauf, dass die Infizierten durch ihren Impfschutz oder ihr junges Alter nicht so schwer erkranken. Nachdem in den Schulen zuletzt 8,5 Prozent der Kinder und Jugendlichen fehlten, weil sie in Quarantäne oder infiziert waren, werden ab August die Regeln zur Selbstisolation gelockert: Zu Hause bleiben muss dann nur noch, wer selbst positiv getestet ist.

Einreise nach Deutschland: Großbritannien gilt seit Mittwoch nicht mehr als Virusvarianten-, sondern nur noch als Hochinzidenzgebiet, da auch hierzulande der Delta-Anteil stark gestiegen ist. Damit müssen Geimpfte und Genesene nicht mehr in Quarantäne, alle anderen können sich nach fünf Tagen freitesten.

Spanien: Kaum Risikogebiete trotz hoher Infektionszahlen

  • Inzidenz: 189,1
  • Impfquote: 58 Prozent mindestens einmal, 43 Prozent vollständig geimpft

In Spanien wird die Corona-Lage seit Ende Juni immer schlechter - auch hier werden die steigenden Fallzahlen auf die Delta-Variante und viele junge Infizierte zurückgeführt. In Katalonien ist die Inzidenz besonders hoch, hier wird ab Freitag das Nachtleben eingeschränkt.

Einreise nach Deutschland: Sieben spanische Regionen - darunter Katalonien - gelten als einfache Risikogebiete. Die Balearen fallen bisher nicht darunter, obwohl die Inzidenz hier um die 130 liegt. Als Grenzwert für ein einfaches Risikogebiet nennt das RKI eine Inzidenz von 50, für ein Hochinzidenzgebiet 200. Zusätzlich werden aber noch weitere Faktoren geprüft. Dennoch gelten einigen Experten die aktuellen Einstufungen als zu lasch - laut Risklayer müsste es in Spanien mehr Risiko- und Hochinzidenzgebiete geben:

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(Update vom 9.7.: Ab Sonntag, 11.7., gilt ganz Spanien als Corona-Risikogebiet.)

Portugal: Delta-Variante treibt Zahlen nach oben

  • Inzidenz: 160,4
  • Impfquote: 58 Prozent mindestens einmal, 38 Prozent vollständig geimpft

In Portugal ist die Inzidenz wegen der Delta-Variante im vergangenen Monat von 38 auf 160 gestiegen. Besonders schlecht ist die Lage in der Hauptstadt Lissabon. Die Regierung hat deswegen eine nächtliche Ausgangssperre verhängt.

Einreise nach Deutschland: Portugal gilt wie Großbritannien seit dieser Woche nicht mehr als Virusvarianten-, sondern nur noch als Hochinzidenzgebiet.

Luxemburg: Inzidenz steigt in zwei Wochen von zehn auf 155

  • Inzidenz: 155,0
  • Impfquote: 57 Prozent mindestens einmal, 37 Prozent vollständig geimpft

In Luxemburg hat sich die Corona-Lage erst kürzlich verschärft - die Inzidenz stieg binnen zwei Wochen von zehn auf 155. Auch Premier Xavier Bettel steckte sich an und musste vier Tage im Krankenhaus behandelt werden. In Luxemburg gelten noch einige Corona-Auflagen in Hotels und Restaurants sowie Maskenpflicht in vielen öffentlichen Bereichen.

Einreise nach Deutschland: Aus Luxemburg kann man ohne Corona-Vorgaben nach Deutschland einreisen - das Land gilt nicht als Risikogebiet.

Corona-Zahlen gehen auch in Griechenland und den Niederlanden hoch

Neben den fünf Corona-Hotspots ist die Inzidenz zuletzt auch in Griechenland und den Niederlanden deutlich gestiegen. Trotz des Sommers ist Europa die Weltregion, in der die Inzidenz-Kurve aktuell am stärksten nach oben zeigt.

 

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