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Für Geimpfte und Genesene : Lockdown-Ende: Wie Österreich wieder öffnet

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Der wegen sprunghaft gestiegener Corona-Infektionszahlen in Österreich verhängte Lockdown endet am Sonntag. Allerdings nur für Geimpfte und Genesene - und regional verschieden.

Eine Anzeige in einem Skigebiet weist auf Corona-Regeln hin.
Zum 1. Februar hat Österreich die Einführung einer generellen Corona-Impfpflicht angekündigt.
Quelle: dpa

Der dreiwöchige Lockdown in Österreich ist seit Mitternacht fast landesweit vorbei. Theater, Museen sowie Freizeiteinrichtungen öffnen wieder. Am Montag folgt der Handel. Unterschiedlich ist das Vorgehen bei Gastronomie und Hotellerie. Nur in den Bundesländern Tirol, Vorarlberg und Burgenland dürfen Hotels und Restaurants bereits am Sonntag wieder Gäste empfangen.

Die Bundesländer Salzburg, Niederösterreich, Kärnten und Wien erlauben dies erst in einigen Tagen oder in einer Woche wieder. Das Bundesland Oberösterreich bleibt bis zum 17. Dezember ohnehin im Lockdown. Bundesweit gelten eine FFP2-Maskenpflicht in Innenräumen sowie eine Sperrstunde für die Gastronomie um 23.00 Uhr. Die Nachtgastronomie und die Après-Ski-Lokale bleiben zu.

Lockdown für Ungeimpfte bleibt

Die Aufhebung der Ausgangsbeschränkungen betrifft nur Geimpfte und Genesene. Alle Ungeimpften dürfen bis auf weiteres ihr Zuhause nur für den Weg zur Arbeit, zur Erledigung von Einkäufen des täglichen Bedarfs oder zur Erholung verlassen.

Angesichts der massiven vierten Corona-Welle und der hohen Belastung der Kliniken mit Covid-Patienten hatte die Bundesregierung am 22. November die Notbremse gezogen. Seitdem ist die Sieben-Tage-Inzidenz deutlich gefallen - von mehr als 1.100 Fällen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche auf 380.

Sonne, Schnee und wenig Gäste: der berühmte Skiort Ischgl in Österreich eröffnet die Skisaison. Ein Zeichen wollen sie setzen, denn eigentlich gilt ein Lockdown. Auch die Gondeln müssten stillstehen - angesichts hoher Inzidenzzahlen vor allem in Tirol.

Beitragslänge:
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Corona-Impfpflicht ab Februar

Die Lage in den Kliniken hat sich leicht entspannt. Allerdings warnen Experten, dass die Besserung der Situation nicht ausreichend sei, um für eine durch die Omikron-Variante drohende fünfte Welle gewappnet zu sein. Zum 1. Februar ist die Einführung einer generellen Corona-Impfpflicht vorgesehen.

Laut Gesetzentwurf drohen hohe Geldstrafen für Verweigerer. In einem verkürzten Verfahren können 600 Euro alle drei Monate auf Impfgegner zukommen, in einem ordentlichen Verfahren drohen bis zu 3.600 Euro.

Mehr als 40.000 Menschen haben am Samstag gegen die geltenden Corona-Maßnahmen und die angekündigte Impfpflicht protestiert. In Wien gingen nach Angaben der Polizei etwa 44.000 Menschen auf die Straße. Auch in anderen Städten der Alpenrepublik fanden Proteste statt.

Auf der Illustration ist eine Frau zu sehen, die in der Hand ein Impffläschchen hält. Es trägt die Aufschrift Booster. Sie schaut es fragend an.

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