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Deutschland - RKI: Mehr als eine Million Corona-Fälle

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Die Corona-Zahlen in Deutschland bleiben weiter hoch. Nun wurde die Eine-Millionen-Marke überschritten. Bei den täglichen Toten gab es einen neuen Höchststand.

Die Gesamtzahl der bislang nachgewiesenen Corona-Infektionen in Deutschland hat die Marke von einer Million überschritten. Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) 22.806 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden (Stand: 27.11., 00.00 Uhr).

Damit stieg die Zahl der seit Beginn der Corona-Pandemie bekanntgewordenen Fälle auf 1.006.394, wie das RKI am Freitagmorgen bekanntgab. Viele Infektionen dürften aber unentdeckt geblieben sein, auch weil viele Menschen keine oder kaum Symptome entwickeln.

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Zahl der Corona-Neuinfektionen auf hohem Niveau

Am Freitag vor einer Woche war mit 23.648 ans RKI übermittelten Fällen zuletzt ein Höchststand bei den täglichen Neuinfektionen erreicht worden. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bis Freitag um 426 auf insgesamt 15.586.

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Am Mittwoch war mit 410 Fällen zuletzt ein Höchstwert bei den täglich gemeldeten Todesfällen erreicht worden. Das RKI schätzt, dass rund 696.100 Menschen inzwischen genesen sind. Die ersten Corona-Infektionen in Deutschland waren Ende Januar bei der bayerischen Firma Webasto bestätigt worden. Ende Februar meldeten Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen erste Fälle und am 10. März gab Sachsen-Anhalt als letztes Bundesland seinen ersten Fall bekannt.

7-Tage-Inzidenz schwankt um 150

Nachdem die Zahlen in die Höhe schnellten, traten Corona-Maßnahmen in Kraft, die das Infektionsgeschehen unter Kontrolle brachten. Den Sommer über gab es vergleichsweise wenig neue Corona-Nachweise in Deutschland. Im Oktober und Anfang November stiegen die Zahlen der neugemeldeten Corona-Infektionen dann abermals rasch und pendelten sich zuletzt auf hohem Niveau ein.

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Anders als erhofft hat der seit Anfang November geltende Teil-Shutdown mit Schließungen etwa von Kneipen und Restaurants aber nicht zu einem deutlichen Rückgang der Ansteckungen geführt. Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz - also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche - schwankt seit mehr als zwei Wochen um 150.

20 Prozent der Intensivbetten frei

Am Mittwoch hatten die Regierungschefs der Länder und die Bundeskanzlerin eine Verlängerung des Teil-Shutdowns bis kurz vor Weihnachten mit teils schärferen Regeln beschlossen. Die Zahl der intensivmedizinisch behandelten Covid-19-Patienten stieg nach RKI-Angaben vom 15. Oktober bis 15. November von 655 auf 3.395 Erkrankte stark an. Seitdem habe sich der Anstieg etwas verlangsamt und lag laut RKI am Donnerstag bei 3.826 Patienten (Stand: 26.11., 12.15 Uhr). 60 Prozent davon wurden beatmet.

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5.575 (20 Prozent) der Intensivbetten seien aktuell frei. Deren Zahl sinkt seit Mitte Oktober. Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Donnerstagabend bei 0,90 (Vortag: 0,87). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 90 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab.

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