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Statistisches Bundesamt - Mobilität nähert sich dem Vor-Corona-Niveau

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Der aktuelle Corona-Shutdown hat das Bewegungsverhalten nur vorübergehend eingeschränkt. Aktuell sind wieder mehr Menschen unterwegs, meldet das Statistische Bundesamt.

Archiv: Autoverkehr in Stuttgart, Situationen auf den Strassen der Landeshauptstadt. Stuttgart
Die Mobilität nimmt aktuell wieder zu.
Quelle: imago

In der zweiten Januarhälfte ist in Deutschland die Mobilität wieder gestiegen im Vergleich zu den ersten beiden Kalenderwochen. Das zeigt eine am Donnerstag vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden veröffentlichte Sonderauswertung von Mobilfunkdaten. Für die ersten beiden Wochen dieses Jahres hatte das Bundesamt den Rückgang noch auf 19,7 beziehungsweise 14,3 Prozent beziffert.

Vergleicht man die Januarwerte 2021 mit denen des Vorkrisenjahres 2019 im bundesweiten Durchschnitt, lag die die Mobilität in der dritten Kalenderwoche 12,2 beziehungsweise 11,4 Prozent unter dem Niveau von vor zwei Jahren. Somit liegt die bundesweite Mobilität immer noch unter dem Referenzwert von 2019.

Wie sehr wird die Mobilität im Shutdown eingeschränkt? Bewegungsdaten des Robert-Koch-Instituts geben darüber Aufschluss. Ein Überblick.

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Mobilitätsverläufe zwischen erstem und zweitem Shutdown ähnlich

Insgesamt lässt sich dem Bundesamt zufolge eine "Annäherung der Gesamtmobilität an das Vorkrisenniveau" beobachten. Auch im Vergleich zum ersten Shutdown im Frühjahr 2020 gehe die Mobilität derzeit schwächer zurück.

Es gibt auch Ähnlichkeiten zwischen den zwei Shutdowns: Zu Beginn des aktuellen, in der zweiten Dezemberhälfte, waren zunehmend stärkere Mobilitätsrückgänge verzeichnet worden; seit Jahresbeginn ließ dieser Trend langsam nach. Eine solche Kurve sei auch während des ersten bundesweiten Shutdowns im Frühjahr 2020 zu beobachten gewesen.

Große Unterschiede in den Bundesländern

Bezüglich der Mobilitätsveränderung bei Tag und bei Nacht stellte das Bundesamt für die zweite Januarhälfte große Unterschiede zwischen den Bundesländern fest. Tagsüber sei der Bewegungsrückgang in Berlin und Hamburg mit jeweils 20 Prozent am stärksten.

Der Mobilitätsrückgang in den Nachtstunden war demnach mit 40 beziehungsweise 39 Prozent in Bayern und Baden-Württemberg im Vergleich zum Vorkrisenniveau am stärksten. Denn in beiden Bundesländern gelten seit Wochen nächtliche Ausgangssperren.

In Sachsen-Anhalt und Brandenburg sei die Mobilität hingegen nur um jeweils zwölf Prozent gesunken. In Brandenburg stellten die Statistiker auch einen Zuwachs fest: In dem Bundesland stieg die Mobilität um fünf Prozent gegenüber dem Referenzwert vom Januar 2019.

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von Johanna Sagmeister

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