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Corona-Krise in Zahlen : Über 1,5 Millionen Infizierte - ein Überblick

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Höchstwerte in Sachsen, eine angespannte Situation in den Kliniken und eine steigende 7-Tage-Inzidenz. Die Corona-Lage ist weiterhin äußerst ernst. Ein Überblick über die Zahlen.

Corona-Test Röhrchen werden in einem Medizinlabor ausgewertet
Corona-Test Röhrchen werden in einem Medizinlabor ausgewertet. Symbolbild.
Quelle: epa

Rund ein Jahr Corona-Pandemie. Das bedeutet auch: Ein Jahr mit immer neuen - negativen - Höchstwerten. Auch in Deutschland. Die neueste Meldung: Die Marke von 1,5 Millionen gemeldeten Corona-Infektionen seit Beginn der Pandemie ist überstiegen.

Doch: Wie sieht die aktuelle Corona-Lage in den Bundesländern, den Landkreisen und den Kliniken aus? Ein Überblick.

Corona-Krise: 20.819 Neuinfektionen, steigender 7-Tage-Trend

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Zu Beginn der Weihnachtswoche liegt die Zahl der Neuinfektionen laut Zahlen der Firma Risklayer bei 20.819.

Wichtig: Der aussagekräftigere 7-Tage-Schnitt steigt seit dem 3. Dezember kontinuierlich an. Zuletzt lag er bei 25.190 Neuinfektionen und damit 7.580 Fälle höher als zu Beginn des Monats.

Zum Vergleich: Im Frühjahr lag der Höchstwert des 7-Tage-Schnitt bei 5.420 Fällen pro Tag.

Eine Auswirkung des seit letzten Mittwoch geltenden "Shutdown" mit geschlossenen Geschäften und der Aufhebung der Präsenzpflicht in Schulen, sind wegen der normalen Verzögerung noch nicht abzulesen.

Ziel: 7-Tage-Inzidenz unter 50

Um Kontakte wieder nachvollziehen zu können und das Ausbruchsgeschehen in den Griff zu bekommen, plant die Regierung mit dem Ziel, die Inzidenz auf unter 50 zu senken. Sprich: Weniger als 50 Corona-Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen.

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Der aktuelle Trend nähert sich jedoch nicht der 50 an, sondern entfernt sich. Derzeit liegt der Inzidenzwert bei 212. Höchststand folgt auf Höchststand.

Zum Vergleich: Im Frühjahr, am 4. April, lag die Inzidenz für Deutschland bei 46.

7-Tage-Inzidenz: Sachsen mit Höchstwerten

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Betroffen von der Corona-Krise ist derzeit vor allem das Bundesland Sachsen: Mit dem Landkreis Zwickau (773), dem Landkreis Mittelsachsen (663) und dem Landkreis Bautzen (649) verzeichnet das Land in Bezug auf die 7-Tage-Inzidenz alle drei Höchstwerte.

Auch Bayern (Regen), Thüringen (Altenburger Land, Unstrut-Hainich-Kreis) oder Rheinland-Pfalz (Speyer) haben Landkreise mit Inzidenzwerten von über 500.

Schlusslichter sind die Stadt Rostock (31), der Kreis Schleswig-Flensburg (30) und der Landkreis Uelzen (25). (Stand 15:00 Uhr.)

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Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19

Aktuell verzeichnet Risklayer 345 Todesfälle an einem Tag.

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Doch erst am Wochenende wurde ein neuer - trauriger - Höchstwert vermeldet: 842 Menschen, die an einem Tag an oder in Verbindung mit Corona starben. Auch der Trend zeigt in eine negative Richtung: Am Sonntag überstieg der 7-Tage-Durchschnitt die Marke von 600 Todesfällen.

Bei jungen Menschen, so heißt es, verlaufe Corona eher mild. Doch auch bei ihnen können unbemerkte Spätfolgen der Erkrankung verheerend sein.

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Wie viele Menschen sterben, hängt auch maßgeblich davon ab, wie sich das Virus in Risikogruppen, etwa unter ältere Menschen, verbreitet.

Auffällig ist, dass die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen zuletzt bei den über 85-Jährigen rasant anstiegen. Auch in der Altersgruppe der 65 - 84-Jährigen stieg der Wert auf jetzt 133.

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Corona-Krise: Die Lage in den Krankenhäusern

Ein wichtiger Indikator für die Größe der Corona-Krise ist auch die Lage in den Krankenhäusern - vor allem auf den Intensivstationen.

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Die Lage ist dort weiter angespannt. Erst gestern überschritt die Zahl der Menschen in intensivmedizinischer Behandlung laut der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) erstmals die Zahl von 5.000. Zuletzt lag sie bei 5.167. Davon wurden 2.690 Menschen invasiv beamtet - das sind 52 Prozent.

Laut bekannten Meldedaten waren insgesamt 43.047 Menschen in intensivmedizinischer Behandlung, 10.755 davon verstarben (25 Prozent).

Aktuelles zur Coronavirus-Krise

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