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Interview

Gastronomie unter Druck - Dehoga schaut skeptisch auf Lockerungen

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Dehoga-Präsident Zöllick blickt skeptisch auf die teils kurzfristig verkündeten Lockerungen für die Gastronomie. Nicht alle Betriebe könnten innerhalb weniger Tage reagieren.

"Eine Gefahr geht von unseren Betrieben ganz sicher nicht aus", so Guido Zöllick, Präsident Deutscher Hotel- und Gaststättenverband, der für bundeseinheitliche Öffnungen ist.

Beitragslänge:
4 min
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Eine zu kurzfristige Öffnung der Gastronomie nach sieben Monaten Shutdown ist aus Sicht der Branche oft nicht umsetzbar. Zwar könne man schon davon ausgehen, dass die Gastronomie innerhalb von zehn Tagen und die Hotellerie binnen zwei Wochen wieder hochgefahren werden könnten, sagte der Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga), Guido Zöllick, im ZDF-Morgenmagazin.

Aktuell agierten die Bundesländer jedoch deutlich kurzfristiger. Wenn teils nur wenige Tage blieben, sei das nicht machbar.

Denn den Betrieb wieder anzufahren, ist das eine. Aber die Gäste dafür zu gewinnen, ist das andere.
Guido Zöllick, Dehoga-Präsident

Auch die Gäste müssten wissen, was erlaubt ist, "mit welchen Möglichkeiten kann ich was wieder nutzen".

Zöllick: Bundeseinheitliche Öffnung wäre sinnvoller

Ob sich die Öffnung mit begrenzter Gästezahl und Schutzkonzepten lohne, müsse jeder Unternehmer für sich entscheiden, sagte Zöllick weiter. Wenn aber wie in Mecklenburg-Vorpommern die Hotellerie zunächst nur für Gäste aus dem eigenen Bundesland aufmachen dürfe, sei das für größere Unternehmen "ganz sicher nicht wirtschaftlich".

Angesichts der unsicheren Wetterlage sei auch das Betreiben der Außengastronomie schwierig. Besser wäre eine bundeseinheitliche Öffnung der Außen- und Innengastronomie mit entsprechenden Schutzkonzepten gewesen, betonte Zöllick, der selbst ein Hotel in Mecklenburg-Vorpommern betreibt.

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