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Steigende Infektionszahlen : Haßelmann: Mit mehr Homeoffice gegen Omikron

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Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Haßelmann ruft angesichts der Omikron-Ausbreitung dazu auf, Kontakte auch bei der Arbeit zu verringern. Homeoffice sei "da ein zentraler Baustein".

Britta Haßelmann, Fraktionsvorsitzende (Bündnis 90/Die Grünen), spricht bei einer Pressekonferenz. Rechts neben ihr steht ihre Kollegin Katharina Dröge.
Britta Haßelmann, Fraktionsvorsitzende (Bündnis 90/Die Grünen).
Quelle: Nietfeld/dpa

Angesichts der rasanten Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus, ruft die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Britta Haßelmann, dazu auf, Kontakte auf bei der Arbeit zu verringern. Homeoffice sei dabei ein "zentraler Baustein", sagte die Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

"Das muss jetzt wieder mehr Anwendung finden," so Haßelmann. Neue Einschränkungen sollten sich nicht nur auf den privaten Bereich beschränken. Deutschland befinde sich in einer "schwierigen Phase der Pandemie", betonte sie.

Ifo-Institut: Knapp 30 Prozent wieder im Homeoffice

Das Münchner Ifo-Institut hatte zu Jahresbeginn berichtet, dass quer durch alle Branchen wieder verstärkt von zu Hause aus gearbeitet werde. Nach einer Unternehmensumfrage des Instituts waren im Dezember wieder 27,9 Prozent der Beschäftigten zumindest zeitweise im Homeoffice tätig.

Im August lag die Quote bei 23,8 Prozent. Seit Ende November müssen Unternehmen ihren Beschäftigten wieder die Möglichkeit zur Arbeit daheim anbieten.

Mit verkürzter Quarantäne soll kritische Infrastruktur trotz Omikron funktionieren. Auch die Schulen sollen offen bleiben - vorerst. Denn Lauterbach schließt im ZDF nichts aus.

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Haßelmann: Alle verfügbaren Instrumente nutzen

Ein Blick auf andere europäische Länder zeige, "welche Dynamik die Omikron-Variante entfalten kann". Die Grünen-Politikerin weiter:

Wir müssen jederzeit nachschärfen können und werden prüfen, unsere Notfallpläne für die kritische Infrastruktur zu vertiefen.
Britta Haßelmann, Grüne-Fraktionschefin

Dazu gehöre auch eine Verkürzung der Quarantänebestimmungen. Die Bundesländer rief Haßelmann dazu auf, weitere Instrumente zu nutzen, die ihnen zur Verfügung stehen, "etwa beim Zugang zu Gastronomie". All diese Maßnahmen müssten am Freitag bei der nächsten Bund-Länder-Konferenz diskutiert werden.

Lauterbach: Kontaktbeschränkungen verschärfen

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will bei dem Treffen zwischen den Länderchefs und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) eine weitere Verschärfung der Kontaktbeschränkungen vorschlagen.

[Darum fordert der Städtebund einen zweiten Booster.]

Bei ihrer Konferenz am Mittwoch empfahlen die Gesundheitsminister der Länder zudem, die Isolation nach einer Corona-Infektion bei geimpften Beschäftigten in Schlüsselbereichen bereits nach fünf Tagen zu beenden.

Es wird befürchtet, dass die wieder anziehenden Infektionszahlen sonst zu Personalmangel in wichtigen Teilen der Infrastruktur führen könnten.

Frankreich meldet 335.000 Neuinfektionen

In Großbritannien, Frankreich und den Niederlanden wurden zuletzt neue Höchststände bei den täglichen Infektionen im Zusammenhang mit der Omikron-Variante vermeldet. Allein in Frankreich verzeichneten die Behörden am Mittwoch rund 335.000 Neuinfektionen.

Auf der Illustration ist eine Frau zu sehen, die beide Arme zur Schulter zieht. Über der linken Hand schwebt ein Symbol mit Daumen runter, über der rechten Hand schwebt ein Symbol mit Daumen hoch.

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Die Corona-Impfung trägt maßgeblich zur Eindämmung der Pandemie bei. Könnte eine Impfpflicht das Virus sogar ausrotten? Ein Überblick.

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