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Omikron-Variante - Patienten mit ungewöhnlichen Corona-Symptomen

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Eine südafrikanische Ärztin stieß in ihrer Praxis wohl zum ersten Mal auf die Omikron-Variante. Sie beschreibt die Symptome ihrer Patienten als ungewöhnlich.

Medizinische Mitarbeiter am 27.11.2021 am Flughafen Schiphol
Die Weltgesundheitsorganisation WHO stufte die zuerst in Südafrika erkannte Variante am Freitag als "besorgniserregend" ein und gab ihr den griechischen Namen Omikron.
Quelle: epa

Die bislang mit der neuen Coronavirus-Variante Omikron infizierten Menschen in Südafrika sind nach Angaben der dortigen Mediziner-Vereinigung (SAMA) bislang nicht schwer erkrankt.

Omikron-Untersuchungen in frühem Stadium

Die Vorsitzende des südafrikanischen Ärzteverbands, Angélique Coetzee, sagte der BBC, dass die bisher in ihrem Land festgestellten Fälle nicht schwerwiegend seien. Allerdings seien die Untersuchungen zu dieser Variante noch in einem sehr frühen Stadium. In dem Land seien nur rund 24 Prozent der Menschen vollständig geimpft.

Die Patienten klagen meist über einen schmerzenden Körper und Müdigkeit, extreme Müdigkeit, und wir sehen es bei der jüngeren Generation, nicht bei den älteren Menschen
Angélique Coetzee, südafrikanischer Ärzteverband

Es handele sich nicht um Patienten, die direkt in ein Krankenhaus eingeliefert würden, sagte Coetzee.

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Variante könnte Ältere härter treffen

Dem "Telegraph" sagte sie, man müsse sich aber Sorgen machen, dass die neue Variante ältere Menschen, die zusätzlich an Diabetes oder Herzkrankheiten litten, viel härter treffen könnte.

In Südafrika sind nur etwa sechs Prozent der Bevölkerung über 65 Jahre alt. Sie fügte hinzu, die Symptome der neuen Variante seien zwar ungewöhnlich, aber mild.

Ungewöhnliche Symptome

Sie sei zum ersten Mal auf die Möglichkeit einer neuen Variante aufmerksam gemacht worden, als Anfang November Patienten mit ungewöhnlichen Covid-19-Symptomen in ihre Praxis in Pretoria gekommen seien. Sie hätten unter starker Müdigkeit gelitten. Keiner von ihnen habe einen Geschmacks- oder Geruchsverlust beklagt.

Ihre Symptome waren so anders und milder als die, die ich zuvor behandelt hatte.
Angélique Coetzee, südafrikanischer Ärzteverband

Coetzee war den Angaben zufolge die erste südafrikanische Ärztin, die die Behörden am 18. November auf Patienten mit einer neuen Variante aufmerksam gemacht hatte.

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Erster Nachweis in Südafrika

Die Omikron-Variante (B.1.1.529) war zuerst im südlichen Afrika nachgewiesen worden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft sie als "besorgniserregend" ein.

Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC spricht von ernsthaften Sorgen, dass die Variante die Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe erheblich verringern und das Risiko von Reinfektionen erhöhen könnte. Welche genauen Auswirkungen die Variante hat, steht aber noch nicht fest.

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