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Corona-Proteste in Niederlanden : Rutte verurteilt gewalttätige "Idioten"

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In den Niederlanden wird heftig gegen Corona-Maßnahmen protestiert. Ministerpräsident Rutte erklärt, es sei inakzeptabel, dass "Idioten reine Gewalt" gegen Hilfskräfte gebrauchen.

In den Niederlanden ist es die dritte Nacht in Folge zu Ausschreitungen gekommen. Vielerorts waren die Corona-Maßnahmen Auslöser für die Unruhen.

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Nach gewalttätigen Protesten gegen die Corona-Maßnahmen in den Niederlanden hat der geschäftsführende Ministerpräsident Rutte gewalttätige Demonstranten als "Idioten" bezeichnet. Er realisiere, dass es eine Menge Spannungen in der Gesellschaft gebe, weil das Land mit der "Misere des Coronavirus'" solange umzugehen habe.

Aber die Ausschreitungen in Rotterdam und andere Vorkommnisse hätten "nichts zu tun mit demonstrieren. Das ist eine pure Explosion von Gewalt gegen unsere Polizei, unsere Feuerwehrleute, unsere Krankenwagenfahrer". Das Demonstrationsrecht sei ein hohes Gut, so Rutte weiter.

Aber ich werde nie akzeptieren, dass Idioten reine Gewalt gegen Hilfs- und Einsatzkräfte gebrauchen mit der Ausrede: Wir sind unzufrieden.
Mark Rutte, geschäftsführender Ministerpräsident der Niederlande

In der letzten Nacht ist es in mehreren niederländischen Städten wieder zu Unruhen und gewaltsamen Ausschreitungen gekommen. "Auch in den Niederlanden gibt es eine immer radikalere Minderheit von Impfgegnern", so ZDF-Korrespondent Florian Neuhann.

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Teil-Lockdown und Feuerwerksverbot

In den Niederlanden sind in der dritten Nacht in Folge Proteste gegen die Corona-Auflagen in Gewalt umgeschlagen. In Groningen, Leeuwarden, Enschede und Tilburg entzündeten laut Polizeiangaben und Medienberichten Randalierer am Sonntagabend Feuerwerkskörper und richteten Sachschäden an.

In den Niederlanden herrscht zurzeit ein Teil-Lockdown, außerdem kündigte die Regierung ein Feuerwerksverbot für Silvester an. Die Bürger in den Niederlanden dürfen sich nur mit maximal vier weiteren Menschen in ihren Wohnungen treffen, Arbeitnehmer sollen möglichst im Homeoffice arbeiten.

Aufgrund der steigenden Infektionszahlen startet heute ein mindestens dreiwöchiger Teil-Lockdown. Gegen die Maßnahmen gab es bereits heftige Proteste.

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Geschäfte müssen früher schließen. Außerdem ist eine 2G-Regelung für manche Orte in Planung. Damit hätten dort nur noch gegen das Coronavirus Geimpfte und von Covid-19 Genesene Zutritt.

2G-Regelung in Planung

In Amsterdam und Breda verliefen die Demonstrationen gegen die Maßnahmen friedlich, in Rotterdam sprach Bürgermeister Ahmed Aboutaleb von einer "Orgie der Gewalt". Nach Angaben der Rotterdamer Staatsanwaltschaft wurden 49 Personen verhaftet. Im ganzen Land wurden mittlerweile wohl rund 130 Menschen im Zuge der Krawalle festgenommen.

In Rotterdam schossen Polizisten nach eigener Darstellung in der Nacht zum Samstag in Notwehr gezielt auf Menschen. Vier Personen wurden verletzt. In Den Haag warfen Randalierer einen Stein durch das Fenster eines Krankenwagen, der einen Patienten transportierte.

In den Niederlanden kommt es die zweite Nacht in Folge zu Ausschreitungen. In Den Haag legen Gegner der Corona-Maßnahmen Feuer und werfen mit Steinen und Feuerwerkskörpern.

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Gewalt und Randale in mehreren Städten

  • In Enschede nahe der deutschen Grenze riefen die Behörden den Ausnahmezustand aus. Nach Angaben der Polizei wurden fünf Menschen wegen Aufrufs zur Gewalt festgenommen. Die Polizei forderte die Demonstranten über den Onlinedienst Twitter auf, nach Hause zu gehen.
  • In Groningen zogen am Sonntagabend mehrere "kleine Gruppen" randalierend durch die Stadt, wie eine Polizeisprecherin mitteilte. Die Bereitschaftspolizei sei im Einsatz.
  • In Leeuwarden musste ein Fußballspiel unterbrochen werden, nachdem Fans, die wegen der Corona-Auflagen nicht ins Stadion durften, Feuerwerkskörper geworfen hatten.

Auch in der belgischen Hauptstadt Brüssel kam es am Rande einer Demonstration gegen die Corona-Restriktionen zu Krawallen.

Krawall bei Corona-Protesten in Brüssel

Polizei setzt Wasserwerfer ein - Ausschreitungen bei Corona-Demo in Brüssel 

Rund 35.000 Menschen demonstrierten am Sonntag in Brüssel gegen verschärfte Corona-Maßnahmen. Einige Teilnehmer warfen Feuerwerkskörper, die Polizei setzte Wasserwerfer ein.

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