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Gesundheitsminister einig - Einheitliche Quarantäneregeln an Schulen

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Die Gesundheitsminister der Länder haben beschlossen, die Quarantäne-Regeln in Schulen anzupassen. Künftig muss bei einem Corona-Fall nicht mehr die ganze Klasse in Isolation.

Die Gesundheitsminister der Länder haben sich auf einheitliche Regeln geeinigt, wenn Corona-Fälle an Schulen Quarantänemaßnahmen notwendig machen. Werden sich alle Schulen an diese Empfehlungen halten?

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Die Gesundheitsminister der Länder haben sich darauf geeinigt, die Quarantäneregeln in den Schulen neu zu ordnen und zu vereinheitlichen. Sie folgen damit dem Vorschlag des Bundes.

Das sehen die neuen Regeln vor:

  • Eine Quarantäne von fünf Tagen bei Corona-Verdachtsfällen, die jedoch mit einem negativen Test beendet werden kann.
  • Nicht mehr die ganze Klasse soll bei einem Positivfall in Quarantäne gehen müssen. Nur umsitzende Kinder seien künftig von der Quarantäne betroffen. Die Schüler einer Klasse, die nicht direkte Kontaktpersonen sind, sollen intensiv getestet werden.
  • Angewandt werden sollen die Regeln aber nur, wenn es Lüftungs-, Masken- und Testkonzepte in den Schulen gibt.

Seit Wochen gibt es Unmut, weil viele Bundesländer und Gemeinden unterschiedliche Quarantäne-Regeln anwenden.

Vor den Länder-Beratungen hatten sich Kanzleramtschef Helge Braun und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (beide CDU) für eine bundesweit einheitliche Quarantäneregeln an Schulen ausgesprochen.

Es geht darum, die richtige Balance zu finden zwischen Alltagstauglichkeit für den Schulbetrieb und dem, was eben einen guten Schutz für die Kinder, für die Jugendlichen, für alle in der Schule dann bedeutet.
Jens Spahn, Bundesgesundheitsminister

Professor Tobias Tenenbaum gibt eine vorsichtige Entwarnung im Blick auf Corona-Erkrankungen bei Kindern: "Wir können Kinder sicher durch den Winter bringen". Er begrüßt die Einigung der Gesundheitsminister für einheitliche Quarantäne-Regeln an Schulen.

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Minister erleichtern Auffrischimpfungen

Die Gesundheitsminister machten auch den Weg für Auffrischimpfungen für Menschen frei, die vor mehr als sechs Monaten geimpft wurden. Etwa in Pflegeeinrichtungen und weiteren Einrichtungen mit sogenannten vulnerablen Gruppen soll den Beschäftigen eine Auffrischimpfung angeboten werden.

Laut Beschluss der Gesundheitsminister soll dies auch für Personen gelten, die regelmäßig in Kontakt mit infektiösen Menschen stehen - etwa medizinisches Personal.

Nach individueller Abwägung könnten auch Personen über 60 Jahren infrage kommen, deren Impfungen mehr als sechs Monate zurückliegen. Das Robert-Koch-Institut soll die Auffrischimpfungen gesondert ausweisen.

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