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Corona in Deutschland - RKI meldet 802 neue Todesfälle

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Nach Angaben des RKI sind in Deutschland 802 weitere Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Mehr als 32.000 Menschen haben sich neu mit dem Virus infiziert.

Nach Angaben des RKI gibt es in Deutschland 32.195 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages. Weitere 802 Menschen sind in Verbindung mit dem Virus gestorben.

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In Deutschland sind innerhalb eines Tages mehr als 32.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden 32.195 weitere Ansteckungsfälle erfasst.

Hunderte Tote an einem Tag

Nach Angaben des RKI wurden ferner 802 Tote innerhalb von 24 Stunden verzeichnet. Die Gesamtzahl der erfassten Corona-Toten in Deutschland seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 29.127. Am Mittwoch hatte das RKI ein neues Rekordhoch von 962 Todesfällen bekanntgegeben.

Die Zahl der Neuinfektionen liegt in etwa im Bereich der Rekordwerte, die in der vergangenen Woche registriert worden waren. Die Gesamtzahl der erfassten Corona-Infektionen in Deutschland seit Beginn der Pandemie stieg auf 1.588.154 .

7-Tage-Schnitt aussagekräftiger als tägliche Neuinfektionen

Viele Fälle fließen erst später als Nachmeldungen in die Statistik ein. Aussagekräftiger als die täglich vom RKI vermeldeten Fallzahlen ist deshalb der 7-Tage-Schnitt. Er zeigt den täglichen Durchschnitt der Neuinfektionen in der vergangenen Woche und gleicht so Schwankungen am Wochenende aus.

7-Tages-Inzidenz weiter auf hohem Niveau

Die sogenannte Sieben-Tages-Inzidenz lag am Donnerstag bei 217. Dabei handelt es sich um die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in diesem Zeitraum. Die Sieben-Tages-Inzidenz ist ein wesentlicher Maßstab für die Verhängung und Lockerung von Maßnahmen gegen die Ausbreitung des neuartigen Virus. Ziel der Bundesregierung ist es, die Inzidenz auf unter 50 zu drücken.

Seit Mittwoch vergangener Woche gilt in ganz Deutschland ein harter Lockdown. Ein Großteil der Geschäfte ist geschlossen. Auch die Schulen und Kitas machten weitgehend dicht. Die Maßnahmen sind vorerst bis zum 10. Januar befristet. Voraussichtlich am 5. Januar wollen Bund und Länder über das weitere Vorgehen beraten

Die Corona-Labore in Deutschland haben in der Weihnachtswoche deutlich geringere Kapazitäten für Tests als sonst. Das geht aus dem Lagebericht des Robert Koch-Instituts von Mittwochabend hervor. Demnach können die Labore in Kalenderwoche 52 (21.12. bis 27.12.) rund 1,2 Millionen PCR-Tests durchführen. Zum Vergleich: In Kalenderwoche 51 wurden in Deutschland knapp 1,6 Millionen Tests tatsächlich durchgeführt. Dabei wäre aber noch Luft nach oben gewesen, denn die Kapazitäten lagen mit rund 2,0 Millionen noch deutlich darüber. "Insgesamt ist während der Feiertage mit einer geringeren Test- und Meldeaktivität zu rechnen", schreibt das RKI. Die Daten dazu könnten deshalb nur ein unvollständiges Bild der epidemiologischen Lage in Deutschland ergeben.

In der vergangenen Kalenderwoche (51) gaben laut RKI 57 Labore einen Rückstau von insgesamt 21.364 abzuarbeitenden Proben an. Das ist etwas mehr als in der Vorwoche, vor einigen Wochen war das Problem aber schon deutlich größer. 45 Labore nannten Lieferschwierigkeiten, hierbei vermehrt Plastikverbrauchsmaterialien und Pipettenspitzen.

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