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Neuer Höchstwert - RKI meldet erstmals mehr als 1.000 Todesfälle

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Das Robert-Koch-Institut meldet erstmals über 1.000 Todesfälle binnen 24 Stunden im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Deutschland. Es gab außerdem 22.459 Neuinfektionen.

Heute wurden in Deutschland erstmals mehr als 1000 Corona-Tote an einem Tag gemeldet. Trotz des Impfstarts hat Deutschland das Virus noch lange nicht im Griff. Der Gesundheitsminister rechnet mit Maßnahmen über den 10. Januar hinaus.

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Zum ersten Mal hat die Zahl der gemeldeten Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus die Marke von 1.000 überschritten und damit einen Höchststand erreicht.

Binnen einen Tages übermittelten die deutschen Gesundheitsämter dem Robert-Koch-Institut (RKI) 1.129 neue Todesfälle, wie aus den RKI-Zahlen vom Mittwochmorgen hervorgeht. Außerdem wurden 22.459 Neuinfektionen gemeldet.

"Wir müssen endlich wieder die Kontrolle über die Pandemie gewinnen", sagt der Gesundheitsexperte Karl Lauterbach, SPD. Für eine Debatte um Sonderrechte für Geimpfte "ist es momentan überhaupt nicht an der Zeit".

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RKI: Aktuelle Corona-Zahlen nur bedingt vergleichbar

Das RKI hatte vor den Weihnachtstagen mitgeteilt, dass die aktuellen Zahlen nur bedingt mit den Werten der Vorwoche vergleichbar seien, da es zum Jahreswechsel hin mit einer geringeren Zahl an Tests und auch weniger Meldungen von den Gesundheitsämtern rechnete. Dennoch war die Zahl der neuen Todesfälle am Mittwochmorgen deutlich höher als vor einer Woche.

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Vergangenen Mittwoch (23.12.) waren 24.740 Neuinfektionen und der bisherige Höchststand von 962 Todesfällen gemeldet worden.

Sachsen weiter mit höchstem Inzidenzwert

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag am Mittwochmorgen bei 141,3. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

Die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind jedoch enorm: Die höchsten Inzidenzen hatten am Dienstag Sachsen mit 330,0 und Thüringen mit 255,1 den niedrigsten Wert hatte Niedersachsen mit 79,6.

Gesundheitsminister Spahn und RKI-Chef Wieler machten in ihrer Pressekonferenz deutlich, dass die Corona-Krise noch nicht im Griff sei. Dies zeigten vor allem die Todeszahlen.

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RKI: Werte zum Jahreswechsel verzögert

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Bericht vom Dienstagabend bei 0,67 (Montag: 0,74). Dieser R-Wert bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 67 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

Das RKI betont in seinem Bericht aber, dass zum Jahreswechsel hin Corona-Fälle nur verzögert angezeigt, erfasst und übermittelt werden, "so dass der R-Wert zudem ggf. unterschätzt wird".

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