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Corona-Pandemie - RKI meldet 32.552 Neuinfektionen

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Das RKI hat binnen 24 Stunden mehr als 32.500 neue Corona-Ansteckungen und 964 Todesfälle verzeichnet. Die hohen Zahlen sind laut RKI auch durch Nachmeldungen bedingt.

Ein Hinweisschild für Maskenpflicht und Abstand. Archivbild
Quelle: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) 32.552 Corona-Neuinfektionen an einem Tag gemeldet. Damit erreichte die Zahl erneut das Niveau der Höchstwerte von mehr als 30.000 Fällen wie in der Woche vor Weihnachten.

Nach Angaben des Instituts wurden ferner 964 Corona-Todesfälle verzeichnet. Am Mittwoch hatte das RKI einen neuen Tageshöchstwert von mehr als 1.100 Todesfällen bekanntgegeben.

RKI: Viele Nachmeldungen nach den Feiertagen

Die jetzt gemeldeten Zahlen sind jedoch nur bedingt mit den Werten der Vorwoche vergleichbar. Das RKI hatte über die Weihnachtstage mit einer geringeren Zahl an Tests und auch weniger Meldungen von den Gesundheitsämtern gerechnet. Die aktuell hohen Zahlen sind deshalb aus Sicht des RKI wohl auch durch Nachmeldungen bedingt.

Vor einer Woche waren es 32.195 Neuinfektionen und 802 neue Todesfälle binnen eines Tages. Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag am Donnerstagmorgen bei 139,8. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

Höchste Inzidenz in Sachsen

Die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind jedoch enorm: Die höchsten Inzidenzen hatten am Donnerstag Sachsen mit 326,7 und Thüringen mit 246,5 den niedrigsten Wert hatte Schleswig-Holstein mit 77,1.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 1,719 737 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 31.12., 00.00 Uhr). Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 33.071.

Sieben-Tage-R-Wert: Tendenz leicht steigend

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Bericht vom Mittwoch bei 0,68 (Dienstag: 0,67). Dieser R-Wert bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 68 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

Das RKI betont in seinem Bericht aber, dass zum Jahreswechsel hin Corona-Fälle nur verzögert angezeigt, erfasst und übermittelt werden, "so dass der R-Wert zudem ggf. unterschätzt wird".

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