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Schulstart in weiteren Ländern - Tests und Quarantäne: Was für Kinder gilt

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In weiteren Bundesländern startet die Schule - meist mit regelmäßigen Tests und Masken. Erleichterungen gibt es mancherorts bei den Quarantäneregeln.

Schülerin macht einen Corona-Schnelltest im Klassenzimmer
Tests, Masken, Quarantäne: Länder starten mit unterschiedlichen Regeln ins Schuljahr
Quelle: dpa

Mit Vorgaben zum Maskentragen und regelmäßigen Corona-Tests beginnt nach den Ferien in den nächsten Bundesländern wieder die Schule - mit unterschiedlichen Vorgaben.

Was wo gilt:

  • Im Saarland müssen ab Montag zumindest in den ersten beiden Wochen alle Kinder und Beschäftigte medizinische Masken tragen und zwei Schnelltests pro Woche an den Schulen machen.
  • Auch in Rheinland-Pfalz sind zwei Tests pro Woche geplant - ausgenommen vollständig Geimpfte und Genesene.
  • In Niedersachsen, wo es am Donnerstag wieder losgeht, gilt in den ersten Tagen bis 10. September sogar eine tägliche Testpflicht. Danach sind es drei Tests pro Woche, ausgenommen Geimpfte und Genesene.
  • In Sachsen-Anhalt, wo der Unterricht ebenfalls am Donnerstag wieder beginnt, müssen sich gleich am ersten Schultag alle Schülerinnen und Schüler sowie das Schulpersonal einem Schnelltest unterziehen. In den ersten beiden Wochen wird dreimal pro Woche getestet, danach zweimal - Geimpfte und Genesene ausgenommen.
  • Mit täglichen Corona-Tests starten die Kinder und Jugendlichen in Bremen an diesem Donnerstag ins neue Schuljahr. Geimpfte und Genesene sind von der Testpflicht befreit. Vom 6. September an wird zwei Mal wöchentlich getestet. Eine Maskenpflicht für den Unterricht gibt es in Bremen nicht.

Im Rheinland-Pfalz geht die Schule wieder los – auch im Ahrtal, wo das Hochwasser auch viele Schulen beschädigt hat. Für die Betroffenen eine große Herausforderung.

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Mancherorts Erleichterungen bei Quarantäneregeln

Hamburgs Schulsenator Ties Rabe forderte indes andere Quarantäne-Regeln für Schülerinnen und Schüler: "Es ist nicht nachvollziehbar, warum Kinder, bei denen die Krankheit zügiger verläuft und schneller abklingt, trotzdem 14 Tage in Quarantäne bleiben müssen und zudem keine Möglichkeit haben, sich freizutesten", sagte der SPD-Politiker der "Welt am Sonntag".

"Auch die Kultusministerkonferenz sieht die jetzigen Regeln kritisch", sagte Rabe. Deshalb sei sie auch mit dem Robert Koch-Institut im Dialog, um eine Verkürzung der Quarantäne-Regelung und eine Möglichkeit zur Freitestung zu schaffen.

Drei Wochen nach dem Ende der Sommerferien kommt am Fläming-Gymnasium im brandenburgischen Bad Belzig langsam wieder Routine in den Schulbetrieb mit Präsenzunterricht.

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Wo welche Quarantäne-Regeln gelten:

  • Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne kündigte bereits an: Das Schuljahr werde im Regelbetrieb laufen. Für den Fall eines positiven Tests dürfen Kinder derselben Lerngruppe die Schule nicht betreten. Wer danach einen negativen Test vorlegt, darf den Unterricht aber wieder besuchen. Für Geimpfte oder Genesene gilt die Zutrittsbeschränkung nicht.
  • In Baden-Württemberg, wo die Schule erst Mitte September wieder startet, müssen sich, sollte ein Mitschüler infiziert sein, alle Schüler und Lehrkräfte einer Klasse statt Quarantäne fünf Tage lang mindestens mit einem Schnelltest täglich testen, an Grundschulen einmal. Geimpfte und Genesene sind ausgenommen.
  • Berlin hatte angekündigt, dass die Gesundheitsämter künftig nur noch Kinder und Jugendliche mit einem positiven PCR-Test in eine 14-tägige Quarantäne schicken. Kontaktpersonen außerhalb der engsten Familie würden nicht mehr ermittelt.
  • In Bremen gilt: Gibt es in einer Klasse einen Corona-Fall, muss die gesamte Gruppe in Quarantäne - außer Genesene und Geimpfte. Die Quarantäne kann mit einem negativen Corona-Test frühestens nach zehn Tagen beendet werden.

Durchgehend voller Präsenzunterricht ist auch in Bayern das Ziel. Da die Sommerferien dort erst Mitte September enden, sind die Details noch in der Abstimmung.

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