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Vor Bund-Länder-Gipfel - Lehrerverband warnt vor rascher Schulöffnung

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Der Deutsche Lehrerverband sieht keine schnelle Rückkehr zum normalen Schulbetrieb. Man müsse stufenweise in den Wechselbetrieb zwischen Präsenz- und Fernunterricht zurückkehren.

Ein leeres Klassenzimmer an einer Grundschule. Der Deutsche Lehrerverband hat vor einer schnellen Wiedereröffnung der Schulen gewarnt.
Wann kann wieder in Klassenzimmern unterrichtet werden?
Quelle: Sebastian Gollnow/dpa

Nach Ansicht des Deutschen Lehrerverbandes ist eine schnelle Wiedereröffnung der Schulen nicht ratsam. Bildungseinrichtungen sollten nur stufenweise in den Wechselbetrieb zwischen Präsenz- und Fernunterricht zurückkehren und in halbierten Gruppen mit Mindestabstand unterrichten, sagte Verbandspräsident Hans-Peter Meidinger der Zeitung "Die Welt".

Das gelte auch für Städte und Landkreise mit geringem Infektionsgeschehen. Eine Öffnung sei nur "sehr behutsam und vorsichtig" und "auf keinen Fall flächendeckend in allen Regionen möglich", so Meidinger.

Lehrerverband will Maskenpflicht für Lehrer und Schüler

Meidinger plädierte zudem dafür, eine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken für Lehrkräfte und mindestens von Operationsmasken für Schüler einzuführen. Diese Arten von Masken bieten effektiveren Schutz vor dem Coronavirus als die Alltagsmasken.

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Schwesig (SPD).

Diskussion um Lockerungen -
Schwesig für Schulöffnungen nach den Ferien
 

Vorsichtige Öffnungen "Schritt für Schritt": Nach den Winterferien sollten Kinder wieder in Kitas und Schulen gehen dürfen, fordert Manuela Schwesig (SPD). Doch sie warnt auch.

von Dominik Rzepka

Der Deutsche Lehrerverband tritt zudem für die frühestmögliche Impfung von Lehrkräften sowie regelmäßige Schnelltests im Wochentakt bei Schülern und Lehrkräften ein.

Der derzeitige harte Shutdown in Deutschland einschließlich weitgehender Schließung der Schulen und Kitas ist bis kommenden Sonntag befristet.

Vermehrt Forderungen nach Schulöffnungen

Am Mittwoch wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Regierungschefs der Bundesländer darüber beraten, wie es mit den Corona-Maßnahmen weitergeht. Zuletzt haben sich die Forderungen nach einer baldigen stufenweisen Öffnung von Kitas und Schulen gemehrt.

Die Infektionszahlen in Deutschland gehen seit Wochen zurück. Das Ziel von Bund und Ländern, die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz auf unter 50 zu drücken, ist aber noch nicht erreicht. Zudem ist die Lage in den vergangenen Wochen durch das Auftreten neuer und als besonders ansteckend geltender Formen des Virus komplizierter geworden.

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