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Trotz Corona-Shutdown - Worauf es sich zu freuen lohnt

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Der Shutdown dauert bereits Wochen. Wann Lockerungen kommen, ist noch unklar. Das dämpft die Stimmung. Trotzdem gibt es auch in Zeiten von Corona Grund zur (Vor-)Freude.

Die Sonne strahlt am wolkenlosen Himmel. Symbolbild
Sonnenlicht kann die Stimmung heben. Symbolbild
Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Keine Konzerte, keine entspannten Abende mit Freund*innen, keine ausgelassenen Partys. Stattdessen lange Tage am heimischen Schreibtisch und täglich bedrückende Nachrichten. Corona stellt unser psychisches Wohlbefinden vor große Herausforderungen.

Umso wichtiger, erläutert Professor Vera King, Soziologin an der Goethe Universität in Frankfurt, sich auf das zu konzentrieren, "was trotz notwendiger Einschränkungen - insbesondere durch digitale Formen der Begegnung - möglich ist", so die Expertin. So könne es gelingen, "Energie und psychische Kraft zu mobilisieren".

Und nicht nur das: Entscheide man sich bewusst für eine Sache, könne bereits die Vorbereitung darauf Vorfreude auslösen, beschreibt die Psychotherapeutin Sema Sari. Denn "bei der Vorbereitung entwickeln wir positive Erwartungen", so Sari. Deshalb hier fünf mögliche Lichtblicke, auf die man sich trotz Corona freuen kann:  

1. Digital Kultur genießen  

Das Streaming-Angebot von Kulturstätten ist inzwischen vielfältig. Renommierte Theaterhäuser bieten Aufzeichnungen vergangener Produktionen an und veranstalten digitale Live-Performances. Eine kleine Auswahl für die nächsten Wochen:

Bis 12. März 2021 präsentieren die Berliner Festspiele zudem zwei "Starke Stücke" des Theatertreffens 2020, die im vergangenen Oktober aufgezeichnet wurden. “Der Menschenfeind” und "Der Mensch erscheint im Holozön" sind in der 3sat Mediathek abrufbar.

Ein Graffiti, das eine Frau mit Mundschutz zeigt.

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von Meike Hickmann

2. Auf die Plätze, fertig... Sofa!

Im Februar stehen einige Sportevents an, die für Nervenkitzel sorgen können: Am 07. Februar treten im Super Bowl die American Football-Teams "Tampa Bay Buccaneers" gegen "Kansas City Chiefs" an. Begleitet wird das US-amerikanische Sportereignis des Jahrs von einer aufwendigen Show, die mit Spannung erwartet wird.

In Sachen Wintersport findet im italienischen Cortina d'Ampezzo vom 8. bis 21. Februar die Alpine Ski-WM statt; einen Tag später startet die Biathlon-WM in Pokljuka, Slowenien. Und ab dem 16. Februar geht die Champions League ins Achtelfinale.

3. In Narrenkluft in den Supermarkt

Verkleiden, albern sein und einfach feiern. Das geht, auch im Shutdown. Piratinnen, Clowns und Vampire schunkeln dieses Jahr virtuell. Und im Kostüm kann es auch auf die Arbeit, in den Supermarkt oder auf den täglichen Spaziergang gehen.

Es geht aber auch anders: So bietet ein Kölner Autokino Närrinnen und Narren Gelegenheit zum Karnevalfeiern in frischer Luft - unter Einhaltung der Corona-Regeln.

Die Corona-Krise hat den Alltag verändert. Auch die Gestaltung der Freizeit. Sie ist privater geworden. Streamen von Filmen hat deutlich zugenommen, und es wird viel gewerkelt.

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4. Highlights im Heimkino

Auch im Februar sind die Mediatheken voller guter Filme. Für Thriller-Fans zeigt das ZDF Montagskino die britische Miniserie "Bodyguard" - im TV wie in der ZDFmediathek. Bodyguard-Darsteller Richard Madden, bekannt aus "Game of Thrones", erhielt dafür einen Golden Globe.

Wer sich lieber entspannt und lacht, schaltet besser am 28. Februar im ZDF "Meine chaotische Hochzeit" ein, eine australische Komödie und Free-TV-Premiere.

"Bodyguard": Innenministerin Julia (Keeley Hawes) und Rob MacDonald (Paul Ready) stehen hinter einer geöffneten Autotür und reden. Mittig hinter ihnen steht David (Richard Madden) mit ernster Miene.

Liste neuer Serien und Filme - Die Februar-Highlights im Überblick 

Neue Serie gesucht? Wir haben Netflix, Amazon Prime, die Mediatheken und Co. gecheckt. Die Februar-Highlights entdecken, wie etwa "Bodyguard".

von Christian Thomann-Busse

5. Glückgefühle durch mehr Licht

Wer es vorzieht, sich im Freien zu bewegen, darf sich hierauf freuen: mehr Sonne, längere Tage und sprießende Blätter, denn der Frühlingsanfang lässt nicht mehr allzu lang auf sich warten. Schon jetzt werden die Tage länger, es gibt mehr Licht.

Das Mehr an Licht, erklärt Katja Horneffer aus der ZDF Wetterredaktion, führt zu vermehrter Ausschüttung des Wohlfühlhormons Serotonin. Und das löse Glücksgefühle aus. Mit dem kalendarischen Frühlingsanfang am 20. März sind die Tage auch wieder länger als die Nächte. Und das heißt: noch mehr Licht und noch mehr Grund zur Freude.

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