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Deutsche Skigebiete überfüllt - Rodeln trotz Corona-Shutdown

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Winterberg meldet wieder Staus und überfüllte Parkplätze - trotz Corona-Auflagen. Wie in den vergangenen Tagen haben Schnee-Fans sich auch am Samstag in die Skigebiete aufgemacht.

Spazieren, wandern, rodeln: Viele Menschen strömen am Wochenende in die verschneiten Mittelgebirge. Doch die Polizei rät von den Ausflügen ab – nicht nur wegen Corona.

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Erneut haben sich im Sauerland, im Harz und rund um den Feldberg viele Ausflügler auf den Weg in die Ski- und Rodelgebiete gemacht - trotz wiederholter Bitten, darauf im Lockdown zu verzichten.

Polizei und Ordnungsbehörden schrieben am Samstag Anzeigen wegen zahlreicher Verstöße gegen die Corona-Schutzmaßnahmen, wie eine Sprecherin der Stadt Winterberg sagte. In den verschneiten Ortschaften der Region bildeten sich längere Autoschlangen und Staus, die Parkplätze füllten sich.

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Lifte, Pisten und Hütten weiterhin geschlossen

Am Morgen hatte die Polizei bereits per Twitter angekündigt, die Stadt am Wochenende verstärkt bei der Durchsetzung der Allgemeinverfügung zur Maskenpflicht und der Corona-Schutzverordnung zu unterstützen. Dafür würden auch Kräfte der Bereitschaftspolizei hinzugezogen.

In den Mittelgebirgen stehen die Lifte zwar still, doch Wandern und Rodeln ist erlaubt. Der Besucherandrang im Sauerland war schon Mitte der Woche so groß, dass es zu Staus und Chaos auf Straßen und Pisten kam.

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Dabei sind Lifte und Pisten, Restaurants und Hütten bis mindestens 10. Januar geschlossen. Die Betreiber der Wintersport-Arena und des Skiliftkarussells weisen auf ihren Internetseiten darauf hin, dass es keine Toiletten gibt sowie keine Möglichkeiten zum Aufwärmen - und auch keine Retter vor Ort sind:

Wir lieben unsere Berge. Sie bestimmt auch: Aber in diesen Zeiten müssen wir diese Liebe ruhen lassen, denn der Ansturm führt zu Stau und Massenaufläufen. Verstopfte Straßen, fehlende Parkplätze und viele potenzielle Kontakte. Wer will das schon?
Betreiber der Wintersport-Arena in Winterberg

Appell der Polizei: Bitte weiträumig andere Gebiete aufsuchen

Auch im Harz rät die Polizei wegen Überfüllung weiter von Ausflügen in die winterlichen Berge ab. So war unter anderem der Großraumparkplatz in Torfhaus überfüllt, viele Autofahrer parkten am Straßenrand. Der Ansturm ging aber weiter: Wanderer und Rodler steuerten die Parkplätze in den teils verschneiten Orten schon am Samstagmorgen an.

Die Polizei Goslar twitterte am Vormittag, dass die Parkplätze weitgehend ausgelastet seien. Sie appellierte an Tagesausflügler, weiträumig auf andere Gebiete im Harz auszuweichen und die Rettungswege frei zuhalten:

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Ansturm auch rund um den Feldberg in Hessen

Auch am Großen Feldberg in Hessen hielt der Ansturm von Ausflüglern an. Rund um den höchsten Gipfel im Taunus sei es "chaotisch wie die letzten Tage", sagte ein Sprecher der Polizei in Königstein. Zahlreiche Ausflügler seien trotz gesperrter Gipfel-Zufahrten unterwegs, Straßen in den Ortschaften rund um den Feldberg seien zugeparkt.

In der Rhön zog es am ersten Samstag des Jahres ebenfalls viele Menschen nach draußen und zur Wasserkuppe, Hessens höchstem Berg. "Es ist voll", sagte ein Polizeisprecher in Fulda.

Tagestouristen erlaubt, Lifte geschlossen

In Niedersachsen gibt es keine Beschränkung für Tagestouristen. Die Schlepplifte sind aber wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Viele Familien und auch Gruppen machten sich zu Fuß auf den Weg. Schon an den vergangenen Tagen stauten sich die Autos in Ausflugsorten kilometerlang.

Das Wetter in Deutschland bleibt erst einmal winterlich und trist. Die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes rechnen damit, dass es im Laufe des Tages in vielen Regionen schneit. Dabei dürften 2 bis 5 Zentimeter Neuschnee zusammenkommen. Mit weiterem Wintertourismus dürfte zu rechnen sein.

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Das neue Jahr startet unter einer dichten Wolkendecke. Während es in vielen Regionen schneien könnte, ist mit Glatteis vor allem im Osten zu rechnen.

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