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Wegen Corona-Podcast : Auch Joni Mitchell kehrt Spotify den Rücken

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Ein Podcast auf Spotify, der Corona verharmlost, hat für den Streamingdienst weitere Folgen: Nach Neil Young lässt auch Joni Mitchell ihre komplette Musik dort löschen.

Joni Mitchell, Archivbild
Die 78-jährige Joni Mitchell ist eine der bedeutendsten Songschreiberinnen der 1970er Jahre.
Quelle: ap

Nach dem Protest von Weltstar Neil Young gegen einen von zahlreichen Wissenschaftlern als verharmlosend kritisierten Corona-Podcast will auch Joni Mitchell ihre Musik vom Streamingdienst Spotify abziehen. "Ich habe beschlossen, meine gesamte Musik bei Spotify zu entfernen", schrieb die Kanadierin Mitchell (78/"Jericho") am Freitag (Ortszeit) auf ihrer Website.

Verantwortungslose Menschen verbreiten Lügen, die Menschen das Leben kosten.
Joni Mitchell, Musikerin

Mitchell zeigt sich solidarisch mit Neil Young

Sie sei in dieser Sache solidarisch mit Neil Young und den globalen wissenschaftlichen und medizinischen Gemeinschaften. Spotify gab zunächst keine Stellungnahme ab.

Young ("Heart of Gold") hatte Spotify vorgeworfen, etwa in Podcasts Falschinformationen über Coronavirus-Impfstoffe zu verbreiten. Auf einer Plattform, die solche Fehlinformationen enthalte und verbreite, wolle er nicht präsent sein - daraufhin hatte der Streamingdienst die Musik des Kanadiers vorerst aus dem Programm genommen.

Spotify wolle seinen Nutzern alle Musik- und Audioinhalte zugänglich machen, hieß es in dem Statement des Streaming-Riesen. "Das bringt eine große Verantwortung mit sich, wenn es darum geht, ein Gleichgewicht zwischen der Sicherheit für die Hörer und der Freiheit für die Urheber zu schaffen", teilte der Streamingdienst am Mittwoch in einer Erklärung mit.

„Ich kann nicht von Streaming leben“, sagt Sängerin Balbina. „Seit Corona kann ich halt nur von meinem Ersparten leben und das ist, finde ich, eigentlich der Skandal.“

Beitragslänge:
2 min
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Vorwürfe auch von Wissenschaftlern an Spotify

In einem offenen Brief, der später von der Homepage verschwand, hatte Young seine Kritik gegen den äußerst populären Podcast des US-Comedians Joe Rogan gerichtet: "Sie können Rogan oder Young haben. Nicht beide."

Schon Mitte Januar hatten zahlreiche Mediziner und Wissenschaftler Spotify in einem offenen Brief vorgeworfen, mit dem Podcast "unbelegte Verschwörungstheorien" und Falschinformationen zu verbreiten.

Eine Frau trägt eine FFP2-Maske. Symbolbild.
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