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Deutsche befürworten Ausreisesperre

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Was wird aus dem Sommerurlaub? - Deutsche befürworten Ausreisesperre

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Sommerurlaub daheim: Viele Deutsche haben sich damit abgefunden und finden es - laut Umfrage - sogar gut. Unterdessen hat Berlin die weltweite Reisewarnung bis Juni verlängert.

Kontrolle an der Grenze zu Frankreich. Archivbild
Kontrolle an der Grenze zu Frankreich. Archivbild
Quelle: Oliver Dietze/dpa

Sommerurlaub auf Balkonien statt in der Ferne: Fast jeder zweite Deutsche lehnt eine Öffnung der Grenzen für den Sommerurlaub im europäischen Ausland ab. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sind 48 Prozent dafür, die wegen der Corona-Pandemie erlassene Ausreisesperre für Touristen auch im Sommer aufrecht zu erhalten.

20 Prozent sind für eine Öffnung der Grenzen zu einzelnen Ländern. Nur 13 Prozent plädieren dafür, schon im Sommer den Reiseverkehr innerhalb der EU wieder vollständig zu erlauben.

Maas: Keine normale Urlaubssaison

Seit Mitte März gilt in Deutschland zunächst bis zum 3. Mai eine weltweite Reisewarnung für Touristen. Die Grenzen zu den Nachbarländern dürfen abgesehen vom Warenverkehr nur noch von Berufspendlern oder Menschen mit einem anderen dringenden Grund passiert werden. Touristische Auslandsreisen sind untersagt.

Tipps, was Sie bei der Stornierung Ihrer Reise beachten sollten, erhalten Sie in diesem Video:

Antworten im Interview mit Rechtsexpertin Sarah Tacke

Beitragslänge:
2 min
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Außenminister Heiko Maas (SPD) hat mehrfach deutlich gemacht, dass sich bisher keine Änderung dieser Situation abzeichnet: "Eine normale Urlaubssaison mit vollen Strandbars und Berghütten wird es diesen Sommer nicht geben können." Auch im Inland sind derzeit noch keine Urlaubsreisen möglich, die Hotels sind geschlossen.

Fast ein Drittel hat Urlaubspläne verworfen

Fast ein Drittel der Deutschen (31 Prozent) haben ihre Urlaubspläne für den Sommer laut Umfrage bereits über den Haufen geworfen. 22 Prozent haben von einer Auslandsreise Abstand genommen, neun Prozent wollen auf einen ursprünglich geplanten Urlaub im Inland verzichten. Nur 18 Prozent sind bei ihren Reiseplänen geblieben.

Corona-Krise -
Was die weltweite Reisewarnung bedeutet
 

Den Osterurlaub hat das Coronavirus schon auf dem Gewissen, jetzt muss auch der Pfingsturlaub dran glauben. Zumindest was Auslandsreisen angeht. Die Reisewarnung wurde verlängert.

von Luisa Houben
Videolänge:
2 min

42 Prozent der Befragten wollen nach jetzigem Stand angesichts der Corona-Krise gar keinen Urlaub mehr machen. 16 Prozent sind trotz der derzeitigen Reisebeschränkungen entschlossen, ins Ausland zu reisen. 13 Prozent planen einen Urlaub in Deutschland.

Weltweite Reisewarnung bis Juni verlängert

Das Bundeskabinett hatte am Mittag die weltweite Reisewarnung bis zum 14. Juni verlängert. Erst dann soll über die Sommerferien entschieden werden, entschied das Kabinett am Mittwoch nach Angaben aus Regierungskreisen. Bisher galt die Reisewarnung bis Anfang Mai.

Die Reisewarnung können Verbraucher als Argument benutzen, um bei ihrer kurzfristigen Stornierung von Pauschalreisen eine volle Kostenerstattung zu verlangen.

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