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Wegen Corona - Mehr Drogentote in den USA

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Laut der US-Gesundheitsbehörde CDC hat die Corona-Pandemie zu mehr Drogentoten geführt. Besonders der Missbrauch von Opioiden wie Fentanyl sei im letzten Jahr gestiegen.

Das Bild zeigt eine Spritze und einen Löffel der über einer Kerze Heroin erhitzt.
Todesfälle durch Überdosen mit Opioiden haben in den USA um 38 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zugelegt.
Quelle: colourbox (Symbolbild)

Die Coronavirus-Pandemie hat in den USA nach Einschätzung der US-Gesundheitsbehörde CDC zu einer Zunahme der Zahl der Drogentoten geführt. Das sei besonders auf den Missbrauch synthetischer Drogen zurückzuführen.

In den zwölf Monaten bis Ende Mai dieses Jahres habe es mehr als 81.000 Todesfälle infolge einer Überdosis gegeben, teilte CDC mit - mehr als je zuvor in einem solchen Zeitraum.

Redfield: Süchtige von Pandemie hart getroffen

Brüche im Alltag wegen der Pandemie hätten Süchtige besonders hart getroffen, sagte CDC-Direktor Robert Redfield der Mitteilung zufolge. Er warnt:

Während wir den Kampf zur Beendigung dieser Pandemie fortsetzen, ist es wichtig, die verschiedenen Gruppen nicht aus den Augen zu verlieren, die auf andere Weise betroffen sind.
Robert Redfield, CDC-Direktor

CDC teilte mit, die Zahl der Todesfälle durch Überdosierungen sei zwar schon in den Monaten vor der Pandemie angestiegen. Statistiken deuteten aber darauf hin, dass sie während der Corona-Krise noch stärker zugenommen habe.

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Konsum von Opioiden besonders gestiegen

Das sei anscheinend besonders auf den Missbrauch synthetischer Drogen wie Fentanyle (Opioide) zurückzuführen.

Todesfälle durch Überdosen mit diesen Stoffen hätten in diesen zwölf Monaten um mehr als 38 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum zugelegt. Todesfälle im Zusammenhang mit Kokain-Überdosen hätten um mehr als 26 Prozent zugenommen.

Der weltweite Drogenkonsum ist laut den Vereinten Nationen seit rund einem Jahrzehnt stark angestiegen.

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Aktuelles zur Coronavirus-Krise

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