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Corona-Mutationen - Im Wettlauf mit dem Virus

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Mit dem Ausbreiten der neuen Coronavirus-Mutationen stellt sich die Frage: Wie gut wirken die Impfstoffe gegen diese Varianten? ZDFheute mit einem Überblick.

Die Mitarbeiterin einer Klinik bereitet einen Impfstoff vor.
Wie gut wirken die bislang entwickelten Impfstoffe gegen die Mutanten?
Quelle: Sven Hoppe/dpa/Archivbild

In Deutschland ist derzeit vor allem die aggressive britische Coronavirus-Mutation B.1.1.7 auf dem Vormarsch. Laut Robert-Koch-Institut gibt es "erste Hinweise darauf, dass sie mit einer erhöhten Fallsterblichkeit einhergehen könnte".

Biontech-Impfstoff knackt auch Corona-Mutationen

Die gute Nachricht: Externen Experten zufolge ist der Covid-19-Impfstoff von Biontech und Pfizer wohl weitgehend gegen die britische Virusvariante wirksam. Laut einer Laborstudie von Pfizer und Wissenschaftlern der Universität von Texas büße der Impfstoff dabei nur etwas von seiner Effektivität ein.

Auch für die südafrikanische Virusvariante, die derzeit als gefährlichste Mutation gilt, wirkt der Biontech-Impfstoff: Im Blut geimpfter Menschen seien ausreichend neutralisierende Antikörper nachgewiesen worden.

Das Mainzer Unternehmen Biontech hat mit der Produktion seines Corona-Impfstoffes im neuen Werk in Marburg begonnen. Im ersten Halbjahr sollen dort 250 Millionen Dosen hergestellt werden.

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Moderna arbeitet an Corona-Impfstoff-"Booster"

Wie Biontech und Pfizer meldet auch der US-Pharmakonzern Moderna, dass sein Impfstoff effektiven Schutz gegen die britische und südafrikanische Virenmutation bilde.

Weil die Wirksamkeit bei der südafrikanischen Variante allerdings verringert sei, arbeitet das Unternehmen an einem so genannten "Booster", also einem Auffrischungsimpfstoff, der vor den Mutationen schützen soll.

In Deutschland beginnt die Auslieferung des Moderna-Impfstoffes. Die 63.000 Dosen werden von einer Kaserne in Niedersachen auf die Länder verteilt.

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Astrazeneca reagiert auf Impfstoff-Debakel in Südafrika

Nach aufgekommenen Zweifeln an der Wirksamkeit des Astrazeneca-Impfstoffs gegen die südafrikanische Mutation und dem anschließenden Debakel in Südafrika, hat der britisch-schwedische Pharmakonzern nun angekündigt, sein Produkt anzupassen.

Mit dessen Massenproduktion ist voraussichtlich aber erst in sechs bis neun Monaten zu rechnen.

Die Wirksamkeit des Astrazeneca-Impstoffs ist in vielen Ländern umstritten. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt ihn nun auch für Menschen über 65 Jahren.

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Wettlauf mit Coronavirus weiter in vollem Gange

Bei Biontech und Pfizer gehen die Verantwortlichen davon aus, die derzeitig bekannten Mutationen mit dem aktuellen Impfstoff neutralisieren zu können. Allerdings ist der Wettlauf mit dem Virus weiter in vollem Gange.

Das beweist auch die Nachricht aus England, wonach Forscher nun eine ganz neue Mutation der britischen Virusvariante entdeckt haben. Die Wissenschaftler sorgen sich demnach, dass diese Mutation gefährliche Merkmale der britischen und anderer Virusvarianten in sich vereinen könnte.

Biontech-Chef Sahin vorbereitet auf weitere Mutationen

Auch die Südafrika-Mutante verändert sich weiter und könnte somit dafür sorgen, dass Impfstoffe deutlich schlechter wirken als bislang, wie eine wissenschaftliche Studie der University of Washington in Seattle nahelegt.

Das Biontech/Pfizer-Vakzin ist laut Herstellern gegen die Virus-Varianten aus Südafrika und Großbritannien wirksam. Man behalte die Mutationen aber weiterhin im Auge.

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Doch auch für den Fall, dass das neuartige Coronavirus durch weitere Mutationen einen zusätzlichen "Turboeffekt" erhalten sollte und somit Wirkung bisheriger Impfstoffe deutlich nachlassen sollte, sei man vorbereitet, versichert Ugur Sahin, Gründer und Chef von Biontech.

Neue Impfstoffe binnen Wochen oder Monaten

Mithilfe des genetischen Codes der Mutanten könne man den Impfstoff innerhalb weniger Tage anpassen und binnen weniger Wochen ein neues Produkt "maßgeschneidert" auf den Markt bringen.

Vorausgesetzt, die Zulassungsbehörden halten bei dem hohen Tempo im Kampf gegen das Virus Schritt. Denn möglicherweise müssten angepasste Impfstoffe erneut intensiv geprüft werden. Das könnte Monate dauern.   

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