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Falscher WhatsApp-Kettenbrief - VW-Betriebsrat: Keine Shutdown-Vorbereitungen

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Eine WhatsApp-Sprachnachricht über angebliche Shutdown-Vorbereitungen beim Autobauer VW verbreitet sich. Der Betriebsrat weist die Vorwürfe zurück. Die Behauptungen seien erfunden.

Das Logo von Volkswagen.
Volkswagen-Betriebsrat bereitet keinen Shutdown ganzer Werke vor (Archivbild)
Quelle: Swen Pförtner/dpa/Symbolbild/Archiv

Seit etwa zwei Tagen verbreitet sich über WhatsApp-Gruppen und andere Messenger-Dienste die Sprachnachricht einer unbekannten Person, die weitreichende, aber unbelegte Behauptungen über einen möglichen Shutdown der deutschen Wirtschaft äußert.

Insbesondere wird unterstellt, der Volkswagen-Betriebsrat hätte einem harten Corona-Shutdown für den Monat Februar zugestimmt. Belege nennt die Person außer einem angeblichen Telefongespräch mit einem nicht genannten Betriebsratsvertreter nicht.

Unter Verweis auf das VW-Mitarbeitergremium wird die Sprachmitteilung aktuell in zahlreichen Gruppen gepostet. Auch bekannte Verschwörungsideologen wie Attila Hildmann teilten die Nachricht auf Telegram.

VW-Betriebsratssprecher: "Aussagen frei erfunden"

Ein Sprecher des VW-Betriebsrates bezeichnete die Aussagen gegenüber ZDFheute als "völlig frei erfunden". Die Sprachnachricht sei dem Betriebsrat seit mehreren Tagen bekannt. Die Anschuldigung, aktuell würde man hinter den Kulissen einen angeblichen Shutdown von VW-Standorten vorbereiten, wies der Sprecher entschieden zurück.

"Das verbreitet sich inzwischen weit über die Grenzen des VW-Kernlandes hinaus. Und es ist nicht das erste Mal, dass solche Falschinformationen zu unserer Arbeit zirkulieren", sagte der Betriebsrat-Sprecher. Er wünsche sich, dass Menschen, die diese Nachricht sehen, sie kritisch hinterfragen und nicht weiterleiten.

Seit November ist Deutschland im Shutdown - doch die Corona-Lage bleibt angespannt. Am Dienstag beraten Bund und Länder über das weitere Vorgehen.

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Entscheidung über Pandemie-Maßnahmen fällt erst am Dienstag

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Zu behaupten, diese politische Entscheidung sei bereits gefallen, oder geheime Vorbereitungen für solche Schritte würden bereits unternommen, entbehrt aktuell jeder Grundlage. Zwar ist bekannt, dass Kanzlerin Angela Merkel härtere Maßnahmen fordert, unter den Landeschefs, die diese Maßnahmen letztlich umsetzen müssen, besteht jedoch keine einheitliche Unterstützung für einen solchen Schritt.

Welche unterschiedlichen Positionen am Dienstag aufeinandertreffen, lesen Sie hier:

Leerer Marktplatz in Meissen, Deutschland, 15.01.2021.

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30.11.2021
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