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Herzmuskelentzündungen : WHO: mRNA-Vorteile überwiegen

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Die WHO sieht zwar einen "wahrscheinlichen" Zusammenhang von mRNA-Impfstoffen und Herzmuskelentzündungen - die seien aber "sehr selten". Der Nutzen der Impfung überwiege.

Logo der Weltgesundheitsorganisation WHO.
WHO: Herzmuskelentzündungen nach mRNA-Gabe "sehr selten"
Quelle: Peter Klaunzer/KEYSTONE/dpa/Archiv

Die Vorteile einer Impfung mit mRNA-Impfstoffen sind nach Einschätzung eines Beratergremiums der Weltgesundheitsorganisation größer als die selten aufgetretenen Herzrisiken. Die Vakzine reduzierten die Einweisung in Krankenhäuser und die Zahl der Corona-Todesfälle, teilt der Ausschuss mit. Es seien nur sehr wenige Fälle von Myokarditis und Perikarditis nach der Impfung festgestellt worden.

Zu den mRNA-Impfstoffen gehören die Mittel von Pfizer/BioNTech und Moderna. Der Ausschuss hatte Daten zu Herzmuskelerkrankungen nach Impfungen mit den Mitteln geprüft, die vor allem aus den USA stammen.

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WHO: Vorteile der Impfung überwiegen Risiken

"Die berichteten Fälle traten typischerweise innerhalb einiger Tage nach der Impfung auf, etwas häufiger bei jungen Männern und öfter nach der zweiten Impfung mit einem mRNA-Vakzin", erklärte das Gremium. Die derzeitige Datenlage deute darauf hin, dass es einen "wahrscheinlichen Zusammenhang" gebe.

Dessen ungeachtet "überwiegen die Vorteile einer mRNA-Corona-Impfung gegenüber den Risiken". Es würden Krankenhausaufenthalte und Todesfälle reduziert. Außerdem treten die Fälle den Angaben zufolge "sehr selten" auf.

In den USA sind bereits hunderte Fälle von Herzmuskelentzündungen nach einer Corona-Impfung mit einem mRNA-Vakzin aufgetreten. Es gibt den Verdacht, dass die Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna bei jungen Menschen vereinzelt eine Entzündung des Herzmuskels (Myokarditis) oder des Herzbeutels (Perikarditis) verursachen können. Als erstes Land hatte Israel einen möglichen Zusammenhang zwischen diesen Erkrankungen und der Impfung festgestellt. Nachgewiesen wurde ein Zusammenhang bisher nicht.

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