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Und wie geht ihr so mit Corona um?

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Die Jüngeren und die Pandemie - Und wie geht ihr so mit Corona um?

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Gerade jüngeren Leuten wird oft nachgesagt, sie würden die Corona-Regeln ignorieren. Wie sehen sie das selbst? Drei junge Münchner erzählen.

Der Alltag vieler Menschen hat sich durch die Corona-Krise verändert. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, müssen die Abstandsregeln eingehalten werden.
Junge Menschen genießen das schöne Wetter im Park. Wegen Corona allerdings mit ausreichend Abstand.
Quelle: dpa/sebastian gollnow

Das Coronavirus gerät im Alltag Vieler immer mehr in Vergessenheit. Gerade den jungen Leuten wird nachgesagt, sie würden immer weniger auf die Abstandsregeln achten. ZDFheute hat drei Jugendliche zu ihrer Meinung, ihren Erfahrungen und ihrem Verhalten befragt.

Judith Bartelt, 18 Jahre, Schülerin

"Ich bin wegen Corona nicht in den Urlaub gefahren, sondern bin zu Hause geblieben. Ich achte auf jeden Fall darauf, meinen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Meine Freunde treffe ich schon wieder, aber auf Partys gehe ich nicht, die gibt es ja gerade sowieso nicht wirklich.
Die 18-Jährige Schülerin Judith Bartelt hat wegen Corona auf ihren Urlaub verzichtet.
Schülerin Judith Bartelt.
Quelle: ZDF

Ich finde es schwierig, dass die Corona-Regeln nur teilweise eingehalten werden und teilweise gar nicht. Es gibt viele Widersprüche: In der Schule wird alles ziemlich streng gesehen, aber sobald man dann außerhalb der Schule ist, wird Vieles nicht mehr eingehalten.

Ich finde es auch nicht nachvollziehbar, dass wir in der Schule ziemlich viel Wert auf das Einhalten der Abstandsregelungen legen und dann Feiern wie Hochzeiten mit vielen Gästen aus allen Richtungen stattfinden dürfen."

Stefan Aoui, 22 Jahre, Student

"Ich merke schon, dass sich die Leute jetzt viel mehr treffen als davor. Wenn man die Zeit jetzt mit der Zeit der Quarantäne vergleicht, ist das schon ein ziemlich starker Kontrast. Ich habe sogar das Gefühl, dass ich jetzt im Nachhinein eher noch mehr Leute treffe als davor.

Für mich ist eigentlich alles wieder normal, Corona zeigt sich im Alltag nicht mehr wirklich, außer vielleicht im Supermarkt, wenn man eine Maske tragen muss.
Stefan Aoui, Student, spricht im ZDF-Interview über seine Erfahrungen in der Corona-Krise.
Student Stefan Aoui
Quelle: ZDF

Bei vielen Menschen fällt mir aber auf, dass in Bahnen oder im Supermarkt nicht mehr so sehr auf die Masken geachtet wird.

Oft ist die Nase oder sogar der Mund draußen. Das mag vielleicht daran liegen, dass sie sonst schlecht Luft kriegen. Vielleicht ist es auch Unwissen, vielleicht ist es aber auch mit Absicht."

Silvana Maurus, 19 Jahre, im Bundesfreiwilligendienst

"Ich finde, man merkt, dass Viele nicht mehr wirklich auf Corona-Regeln achten. Gerade wenn man zum Beispiel im Freibad ist, passen Viele nicht auf und man muss ständig stehen bleiben, bis alle an einem vorbeigelaufen sind.

Die 19-Jährige Silvana Maurus ist im Bundesfreiwilligendienst tätig. Sie achtet seit Corona regelmäßig darauf, Abstand zu wahren und Masken zu tragen.
Silvana Maurus macht gerade Bundesfreiwilligendienst.
Quelle: ZDF

Es ist echt nervig, dass die anderen meistens nicht einmal merken, dass man nicht will, dass sie einem zu nah kommen. Ich achte schon darauf, dass ich meinen Mund-Nasen-Schutz trage und den Abstand bewahre.

Ansonsten treffe ich meine Freunde wieder ganz normal, außer wenn sie gerade im Urlaub waren. Dann warte ich, bis sie einen Test gemacht haben, oder sehe sie sonst eben zwei Wochen nicht."

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